Warum Bayerns Landeshymne selbst Politikern Kopfzerbrechen bereitet
Warum Bayerns Landeshymne selbst Politikern Kopfzerbrechen bereitet
Bayerns schwieriges Verhältnis zu seiner Landeshymne
Die Beziehung der Bayern zu ihrer Landeshymne war schon immer brüchig. Viele Einwohner können sich kaum mehr als die erste Zeile merken, und selbst prominente Politiker haben sich über die Worte verhaspelt. Ein ehemaliger Beamter griff zu radikalen Maßnahmen und verteilte eine halbe Million Liedtextkarten in der gesamten Region, um das Problem zu lösen.
Das Thema geriet vor Jahren in den Fokus, als der damalige Ministerpräsident Edmund Stoiber bei einem öffentlichen Auftritt mitten im Vortrag die Worte vergass. Sein Patzer machte eine breitere Tendenz deutlich: Die meisten Bayern kennen von der Hymne kaum mehr als den Anfangsvers.
Rudolf Hierl, CSU-Politiker und ehemaliger Münchner Stadtrat, beschloss, das Problem direkt anzugehen. Er ließ über 500.000 taschengroße Karten mit dem vollständigen Text drucken und verteilen. Seine Kampagne sollte die Hymne tiefer im kollektiven Gedächtnis verankern – auch wenn der angestrebte Guinness-Weltrekord für die Aktion nie offiziell bestätigt wurde. Die Schwierigkeiten mit Hymnen sind allerdings kein rein bayerisches Phänomen: Der frühere Ministerpräsident Markus Söder gab einmal zu, die Worte der Europahymne möglicherweise nicht zu kennen. Anders als der bayerische Song hat die Europahymne jedoch keinen offiziellen Text – ihre Melodie allein steht für Ideale wie Frieden, Freiheit und Einheit.
Hierls Massenverteilung der Textkarten bleibt einer der ehrgeizigsten Versuche, das Wissen über die Landeshymne in Bayern zu verbessern. Während die Europahymne das Problem durch ihren fehlenden Text umgeht, stellt der bayerische Song weiterhin eine Herausforderung dar. Vorerst kämpfen sowohl die politischen Führungskräfte als auch die Bürger des Freistaats weiterhin mit den Worten.
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Warum Bayerns Landeshymne selbst Politikern Kopfzerbrechen bereitet
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