NRW-Schulen überraschen Eltern mit spontanem Distanzunterricht am 12. Januar 2026

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Ein aufgeschlagenes Buch mit einer detaillierten Karte der westfälischen Geographie auf einer schwarzen Oberfläche.

Eltern fordern frühere Informationen über Schulschließungen in NRW - NRW-Schulen überraschen Eltern mit spontanem Distanzunterricht am 12. Januar 2026

Schulen in ganz Nordrhein-Westfalen stellen am Montag, den 12. Januar 2026, auf Distanzunterricht um

Nach glatteisbedingten Sicherheitsbedenken wurden die Schulen in Nordrhein-Westfalen am Montag, den 12. Januar 2026, auf Fernunterricht umgestellt. Das Bildungsministerium ordnete die Schließungen an, doch viele Eltern wurden erst am Sonntagabend informiert – zu spät, um kurzfristig eine Kinderbetreuung zu organisieren. Kritiker fragen nun, warum die Entscheidung nicht früher an Familien und Schulen kommuniziert wurde.

Die plötzliche Umstellung auf Distanzunterricht erfolgte, nachdem Bildungsministerin Dorothee Feller die Schulen bereits am Freitag, den 9. Januar, oder Samstag, den 10. Januar, vor der Schließung gewarnt hatte. Ausschlaggebend waren Wettervorhersagen, die mit Glatteis rechneten und damit die Anreise der Schülerinnen und Schüler gefährdeten. Zwar stand für das Ministerium die Sicherheit im Vordergrund, doch die späte Information am Sonntagabend brachte berufstätige Eltern in Zugzwang, die nun in letzter Minute nach Betreuungslösungen suchen mussten.

Eltern äußerten Unverständnis über die kurze Vorlaufzeit und argumentierten, dass eine frühere Warnung ihnen mehr Planungsspielraum gegeben hätte. Der Landeselternverband Grundschule NRW unterstützte diese Kritik und forderte künftig bessere Vorabinformationen. Die Vorsitzende Josephine Behrens betonte, dass Schulen bereits am Freitag informiert worden seien – dann hätten auch die Eltern unverzüglich unterrichtet werden müssen. Trotz der Umstellungen verlief der Fernunterricht ohne übermäßige Arbeitsbelastung: Lehrkräfte verteilten die Aufgaben in angemessenem Umfang und vermieden die Überlastung, wie sie bei früheren Schließungen aufgetreten war. Berichte über Grundschulen, die keine Notbetreuung anboten, blieben die Ausnahme; die meisten Einrichtungen unterstützten bedürftige Familien.

Die Schließungen offenbarten Kommunikationslücken zwischen Schulen, Ministerium und Eltern. Für die Zukunft fordern Elternvertreter und Verantwortliche klarere und frühzeitigere Hinweise auf mögliche Unterbrechungen. Gleichzeitig unterstrich der Vorfall die Notwendigkeit flexibler Betreuungsangebote, um auf spontane Schulschließungen reagieren zu können.

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