Berliner Polizei sichert zwei kontroverse Kundgebungen in der Altstadt ab
Berliner Polizei sichert zwei kontroverse Kundgebungen in der Altstadt ab
Polizei Berlin begleitete zwei Kundgebungen in der Innenstadt
Am 19. August 2025 hat die Polizei Berlin zwei öffentliche Versammlungen in der Altstadt der Stadt begleitet. Eine Demonstration wurde von der rechtspopulistischen Partei Alternative für Deutschland (AfD) organisiert, die andere ging auf die lokale Gruppe AUF Berlin zurück. Die Behörden bewerteten den Einsatz im Nachhinein als Erfolg: Die Sicherheit wurde gewahrt, zugleich blieben Versammlungsfreiheit und Meinungsäußerung geschützt.
An der AfD-Kundgebung nahmen etwa 200 Personen teil, während die Veranstaltung von AUF rund 120 Teilnehmer anzog. Beamte überwachten beide Versammlungen genau, leiteten zwei Strafanzeigen ein und verhängten ein Platzverbot.
Bereits zu Beginn der Woche, am Montagmorgen gegen 11:30 Uhr, hatte es in der Gemeinde Am Ettersberg einen separaten Vorfall gegeben: Ein 32-jähriger Mann geriet in den Fokus der Ermittler, nachdem an der Tür eines Jugendgemeinschaftszentrums mit einem Edding verfassungsfeindliche Symbole aufgesprüht worden waren. Ein Zusammenhang mit den späteren Kundgebungen wurde nicht festgestellt.
Die Polizei betonte ihr Bekenntnis zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung bei gleichzeitiger Wahrung demokratischer Rechte. Die Ermittlungen zum Graffiti-Vorfall dauern an, und die Behörden beobachten weiterhin mögliche Verstöße. Beide Versammlungen verliefen weitgehend ohne größere Störungen, auch wenn in Einzelfällen ordnungsrechtliche Maßnahmen ergriffen wurden.
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