Zoll stoppt Transporter mit illegalen Feuerwerkskörpern und nicht deklarierter Ware auf der A44
Zoll stoppt Transporter mit illegalen Feuerwerkskörpern und nicht deklarierter Ware auf der A44
Zollbeamte in Bielefeld haben einen Transporter mit nicht deklarierter Ware im Wert von etwa 2.200 Euro beschlagnahmt. Das in Rumänien zugelassene Fahrzeug war auf der Autobahn A44 angehalten worden, was zu Ermittlungen wegen Steuerhinterziehung und Verstößen gegen das Sprengstoffrecht führte.
Der Vorfall ereignete sich, als zwei britische Männer im Alter von 35 und 41 Jahren in dem rumänisch zugelassenen Transporter unterwegs waren. Der 41-jährige Beifahrer war Halter des Fahrzeugs, das mit Waren wie Elektronikartikeln, Kleidung, Lebensmitteln und einem Go-Kart beladen war. Die Beamten entdeckten zudem nicht konforme E-Zigaretten und vier Kartons mit illegalen Feuerwerkskörpern der Kategorie F3.
Die Fahrer konnten die erforderlichen Zolldokumente für die Waren nicht vorlegen, die für private Käufer in Rumänien bestimmt waren. Nach EU-Recht müssen Reisende Waren aus Nicht-EU-Ländern deklarieren, wobei die Abgaben sich nach ihrem Wert richten. Die Freimengen variieren je nach Beförderungsart und Alter des Reisenden. Nach Zahlung der Einfuhrabgaben und einer Sicherheitsleistung durften die Männer ihre Fahrt fortsetzen. Das Zollfahndungsamt Essen leitet nun weitere Ermittlungen zu den illegalen Feuerwerkskörpern ein.
Gegen die beiden Verdächtigen wird weiterhin wegen Steuerhinterziehung und Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz ermittelt. Die beschlagnahmten Feuerwerkskörper und anderen nicht deklarierten Waren unterstreichen die Bedeutung korrekter Zollanmeldungen beim Eintritt in die EU. Die Behörden prüfen den Fall weiterhin auf mögliche rechtliche Konsequenzen.
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