IW-Chef warnt vor SPD-Plänen: Erbschaftsteuer könnte Mittelstand in die Flucht treiben
IW-Chef warnt vor SPD-Plänen: Erbschaftsteuer könnte Mittelstand in die Flucht treiben
Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), hat die jüngsten Reformpläne der SPD zur Erbschaftsteuer scharf kritisiert. Er warnte, die geplanten Änderungen könnten Unternehmen dazu veranlassen, Deutschland zu verlassen, und das Geschäftsklima im Land weiter verschlechtern. Seine Äußerungen fallen in eine Phase, in der die Bundesregierung über Anpassungen der Erbschaftsteuer für private Vermögen und Unternehmensnachfolgen diskutiert.
Der SPD-Vorschlag sieht vor, dass private Erbschaften lebenslang bis zu einer Höhe von etwa einer Million Euro steuerfrei bleiben – darunter 900.000 Euro von nahen Angehörigen und 100.000 Euro von entfernteren Verwandten. Bei Betriebsvermögen sollen Erbschaften über fünf Millionen Euro höher besteuert werden, wobei Familienunternehmen die Steuerlast jedoch bis zu 20 Jahre stunden könnten. Hüther argumentiert, dass selbst mittelständische Familienbetriebe unter diesen Regeln spürbar höhere Steuern zahlen müssten.
Zudem forderte er umfassendere wirtschaftliche Entlastungen und nicht nur eine Senkung der Stromsteuer. Zu seinen Empfehlungen gehören eine vorzeitige Abschaffung des Solidaritätszuschlags sowie eine Reduzierung der Unternehmenssteuern noch vor 2028. Trotz der aktuellen Herausforderungen zeigt sich Hüther vorsichtig optimistisch und prognostiziert für Deutschland im Jahr 2023 ein Wirtschaftswachstum von einem Prozent. Zwar räumte er ein, dass dieses Wachstum nicht alle Probleme löse, doch sehe er darin ein Zeichen für eine allmähliche Besserung. Seine Warnungen spiegeln die Bedenken weiterer Wirtschaftsforschungsinstitute und Unternehmensverbände wider, die um die Zukunft familiengeführter Betriebe fürchten.
Hüthers Kritik unterstreicht die potenziellen Risiken für den Wirtschaftsstandort Deutschland, falls die SPD-Pläne zur Erbschaftsteuerreform wie vorgesehen umgesetzt werden. Die geplante Grenze von fünf Millionen Euro für steuerfreie Betriebsübergaben könnte seiner Einschätzung nach Unternehmen ins Ausland treiben und den Mittelstand zusätzlich belasten. Mit seiner Forderung nach Steuersenkungen für Unternehmen und breiteren Entlastungen setzt er die Regierung weiter unter Druck, ihre Pläne zu überdenken.
Dürens Oberbürgermeister Ullrich setzt 2026 auf Einheit und gebührenfreie Kinderbetreuung
Optimismus trotz Herausforderungen: Düren startet mit klaren Zielen ins neue Jahr. Wie die Stadt Familien entlastet und gleichzeitig globale Brücken baut.
Warum Bayerns Landeshymne selbst Politikern Kopfzerbrechen bereitet
Von Stoibers peinlichem Blackout bis zu einer halben Million Textkarten: Der verzweifelte Kampf um Bayerns vergessene Hymne. Doch warum bleibt der Song so schwer im Gedächtnis?
Dürens Innenstadt wächst: Drei neue Gründer bereichern das Stadtbild
Von Keramik über Ramen bis Yoga – frische Ideen verwandeln Dürens City. Wer steckt hinter dem Erfolg, und wie können Gründer mitmachen?
Münsters Neujahrsempfang: Zwischen globalen Krisen und lokaler Widerstandskraft
Während die Bundeswehr globale Bedrohungen wie Russlands Krieg und Chinas Expansion benennt, zeigt Münster: Traditionen und Gemeinschaft stärken auch in Krisenzeiten. Ein Empfang zwischen Warnung und Hoffnung.
Bergisch Gladbach ändert Pläne für die Altenberger-Dom-Straße nach Bürgerprotesten
Anwohner fürchteten Chaos – jetzt reagiert Bergisch Gladbach. Die Sanierung der Altenberger-Dom-Straße wird schrittweise umgesetzt, um Staus und Umleitungsverkehr zu vermeiden.
Kirchenpräsident warnt vor gefährlicher Vermischung von Glaube und rechtem Populismus
Wenn der Glaube zur Waffe rechtsextremer Ideologien wird: Der EKD-Chef stellt sich gegen die Allianzen von Evangelikalen mit Trump, AfD & Co. Seine Botschaft ist klar – doch wird sie gehört?
IW-Chef warnt vor SPD-Plänen: Erbschaftsteuer könnte Mittelstand in die Flucht treiben
Die SPD will Erbschaften neu besteuern – doch der IW-Direktor sieht darin eine Gefahr für den Standort Deutschland. Warum Familienunternehmen jetzt um ihre Zukunft bangen. Hüthers Forderungen nach Steuersenkungen setzen die Regierung unter Zugzwang.
Kunstakademie Düsseldorf hält an umstrittener Veranstaltung mit Basma al-Sharif fest
Eine Ausstellung spaltet Düsseldorf: Während die Akademie auf künstlerische Freiheit pocht, warnen jüdische Organisationen vor antisemitischen Untertönen. Wer hat hier recht?
Krämer Group feiert 58 Jahre Standorttreue – und blickt nach Afrika
Seit fast sechs Jahrzehnten prägt die Krämer Group Düren – doch jetzt wagt das Familienunternehmen den Sprung nach Afrika. Wie Tradition und Innovation Hand in Hand gehen.
Dürens Innenstadt wächst: Drei neue Gründer bereichern das Stadtbild
Von Keramik über Ramen bis Yoga – frische Ideen verwandeln Dürens City. Wer steckt hinter dem Erfolg, und wie können Gründer mitmachen?
IW-Chef warnt vor SPD-Plänen: Erbschaftsteuer könnte Mittelstand in die Flucht treiben
Die SPD will Erbschaften neu besteuern – doch der IW-Direktor sieht darin eine Gefahr für den Standort Deutschland. Warum Familienunternehmen jetzt um ihre Zukunft bangen. Hüthers Forderungen nach Steuersenkungen setzen die Regierung unter Zugzwang.
Deutsche Telekom setzt 2026 auf Glasfaserausbau mit der Bahn und Aktienrückkauf
Höhere Internetgeschwindigkeiten für 60.000 Haushalte, aber auch steigende Preise: Die Telekom setzt auf Partnerschaften und finanzielle Weichenstellungen. Was bedeutet das für Kunden?