Nadiya Hussain wirft der BBC Diskriminierung vor: "Als Muslimin fallen gelassen"
Nadiya Hussain wirft der BBC Diskriminierung vor: "Als Muslimin fallen gelassen"
Nadiya Hussain, die Siegerin von The Great British Bake Off 2015, wirft der BBC vor, sie aufgrund ihres muslimischen Glaubens fallen gelassen zu haben. Die Köchin behauptet zudem, Gegenwind erfahren zu haben, nachdem sie sich zu Branchenproblemen geäußert hat – ihr offenes Auftreten habe letztlich zu ihrem Abschied geführt.
Erst kürzlich enthüllte sie, dass selbst die Titelmelodie der Show bei ihr mittlerweile Ängste auslöst. Die Sendung, die sie einst geliebt hat, kann sie nicht mehr anschauen.
Hussain wurde vor fast einem Jahrzehnt durch ihren Sieg bei Bake Off berühmt. Doch 2022 wurden ihre BBC-Formate abgesetzt – ein Schritt, den sie nun mit ihrer Religion und ihrer Weigerung, still zu bleiben, in Verbindung bringt. In jüngsten Interviews erklärte sie, die Verantwortlichen hätten sie möglicherweise behalten, wenn sie 'weniger redselig' gewesen wäre oder einfach 'den Mund gehalten' hätte.
Vor ihrem Abschied hatte sie sich dafür eingesetzt, dass ihre Kochsendungen sich auf das Essen konzentrieren sollten – und nicht auf ihr Äußeres. Diese Forderungen, so Hussain, stießen auf Widerstand. Zudem glaubt sie, unfair als 'schwierig' oder 'lästig' abgestempelt worden zu sein – eine Reaktion, die sie bei einem Mann für unwahrscheinlich hält.
Ihre jüngsten Äußerungen reiht sich in frühere Kritik an der BBC ein, in der sie Rassismus in der Fernsehbranche anprangerte. Die Köchin gab zu, Bake Off nicht mehr zu schauen; die 'Magie' der Show sei für sie verschwunden. Selbst die Musik löse bei ihr nun Unbehagen aus und erinnere sie an den Druck, dem sie während und nach ihrer Zeit vor der Kamera ausgesetzt war.
Seit ihrem Ausstieg hat die BBC ihre Diversitätsbemühungen ausgeweitet. Bis Anfang 2026 stieg der Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund auf dem Bildschirm von 15 auf 22 Prozent – unter anderem dank der Diversität-Strategie 2023. Formate wie Strictly Come Dancing oder Question Time setzen mittlerweile stärker auf Frauen und Moderator:innen mit Einwanderungsgeschichte, darunter auch südasiatische Gesichter. Der Sender strebt an, den Anteil an Talenten mit Migrationshintergrund bis 2026 um 20 Prozent zu erhöhen; neue Persönlichkeiten ersetzen dabei frühere Stars wie Hussain in Back- und Unterhaltungsformaten.
Hussains Vorwürfe befeuern die anhaltende Debatte über Repräsentation und Chancengerechtigkeit im Fernsehen. Zwar hat die BBC seither die Vielfalt in ihrem Programm gestärkt, doch ihr Fall bleibt ein Diskussionspunkt.
Ihre Erfahrungen werfen zudem ein Licht auf die Herausforderungen, denen sich Frauen und Minderheiten in der Branche gegenübersiehen, wenn sie sich öffentlich äußern. Derweil treibt der Sender weiterhin Initiativen voran, um das Gesicht seiner On-Screen-Talente neu zu prägen.
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