Bottrop plant vier neue Wohngebiete auf 19 Hektar für mehr Wohnraum
Bottrop plant vier neue Wohngebiete auf 19 Hektar für mehr Wohnraum
Bottrop bereitet Ausbau von Wohngebieten vor, um steigende Nachfrage zu decken
Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat vier neue Flächen für die Bebauung vorgeschlagen, die insgesamt 19 Hektar umfassen. Nun prüfen Stadtvertreter die Optionen, bevor sie eine Empfehlung abgeben.
Der aktuelle Regionalplan, der 2024 verabschiedet wurde, betont bereits den Bedarf an mehr Wohnraum in Bottrop. Durch die wachsende Zahl an Haushalten und die Nachfrage nach Einfamilienhäusern sieht sich die Stadt gezwungen, neue Standorte zu erschließen. Der RVR hat vier mögliche Gebiete identifiziert: Kirchhellen, Grafenwald, Eigen (Stenkhoffstraße) sowie Eigen (Körnerstraße).
Die Stadt wird sich mit politischen Akteuren abstimmen, darunter der Stadtrat und die Stadtplanungsbehörden, um die geeignetsten Flächen auszuwählen. Die Ergebnisse fließen in eine überarbeitete Fassung des Regionalplans ein, die bis 2027 vorliegen soll. Dann beginnt auch die Bürgerbeteiligung.
Veränderungen bei Bottrops Gewerbe- oder Industriegebieten sind nicht geplant – ehemalige Bergbauflächen bleiben weiterhin für wirtschaftliche Nutzungen vorgesehen. Je nach Bebauungsdichte könnten die neuen Wohngebiete später zwischen 300 und 1.500 Wohneinheiten umfassen. Der Ausschuss für Stadtplanung und Umweltschutz wird den Vorschlag am 9. Dezember beraten.
Ziel der Erweiterung ist es, den Wohnraummangel zu lindern und Bottrop gleichzeitig für wirtschaftliches Wachstum zu positionieren. Sobald die Pläne finalisiert sind, stehen die neuen Zonen auch für Investitionen offen. Die Stadt rechnet damit, das Verfahren bis 2027 abzuschließen – unter Einbeziehung der öffentlichen Meinung bei den endgültigen Entscheidungen.
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