Telekom startet KI-Gigafabrik mit Lidl-Konzern und attackiert Silicon Valley
Telekom startet KI-Gigafabrik mit Lidl-Konzern und attackiert Silicon Valley
Vorspann Das Bonner Unternehmen geht zum Angriff auf das Silicon Valley über – und hat dafür einen überraschenden Partner gefunden. Gemeinsam mit der Schwarz Gruppe, der Muttergesellschaft von Lidl und Kaufland, plant die Deutsche Telekom den Bau einer europäischen "KI-Gigafabrik". Während das Unternehmen von digitaler Souveränität träumt und in den USA gefeiert wird, ...
Veröffentlichungsdatum 4. Dezember 2025, 15:57 Uhr
Schlagwörter Finanzen, Wirtschaft, Künstliche Intelligenz, Technologie
Artikeltext Die Deutsche Telekom hat Pläne für den Bau einer europäischen "KI-Gigafabrik" in Partnerschaft mit der Schwarz Gruppe, dem Konzern hinter Lidl und Kaufland, bekannt gegeben. Das Projekt zielt darauf ab, eine unabhängige KI-Infrastruktur zu schaffen, die die Abhängigkeit von US-Techgiganten verringert und gleichzeitig neue Geschäftschancen eröffnet. Gleichzeitig steht das Unternehmen wegen Vorwürfen irreführender Praktiken bei Vertragskündigungen in der Kritik.
Die geplante KI-Gigafabrik stellt eine der ehrgeizigsten Technologiekooperationen Europas in den letzten Jahren dar. Neben der Schwarz Gruppe führen die Gespräche mit dem kanadischen Investor Brookfield und dem Cloud-Anbieter Ionos als potenzielle Partner. Das Bündnis strebt ein eigenständiges KI-Ökosystem an und will damit vor allem das Business-to-Business-Geschäft der Deutschen Telekom ausbauen.
Die finanzielle Lage des Konzerns bleibt gemischt. Die US-Tochter T-Mobile US treibt weiterhin die Gewinne voran und sorgt so für Stabilität in einem schwankenden Marktumfeld. Dennoch kämpft die Telekom-Aktie zu Beginn des Jahres 2026 mit Kursverlusten: Bei 27,43 Euro notiert sie aktuell – ein Rückgang von 6 Prozent seit Januar. Der Kurs liegt damit knapp unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 28,11 Euro, was auf eine anhaltende Konsolidierungsphase hindeutet. Analysten schätzen den fairen Wert der Aktie jedoch auf 37 bis 39 Euro – deutlich über dem aktuellen Niveau.
Für die kommenden Monate hat die Deutsche Telekom die Veröffentlichung der nächsten Quartalszahlen auf den 26. Februar 2026 angesetzt. Aktionäre können zudem im April 2026 mit einer Dividende von 1,00 Euro pro Aktie rechnen, basierend auf den Erträgen des Jahres 2025. Doch rechtliche Risiken drohen: Behörden prüfen Vorwürfe, wonach das Unternehmen mit täuschenden Online-Methoden Vertragskündigungen erschwere.
Die Partnerschaft für die KI-Gigafabrik markiert einen strategischen Wandel für die Deutsche Telekom und positioniert sie an der Spitze der europäischen Technologieunabhängigkeit. Bei Erfolg könnte das Projekt die Einnahmequellen des Konzerns über das Kerngeschäft der Telekommunikation hinaus diversifizieren. Allerdings muss das Unternehmen auch regulatorische Bedenken und Markt Herausforderungen bewältigen, um das Vertrauen der Anleger in den kommenden Monaten zu stärken.
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