Brantner bremst Pflichtdienst-Pläne der Grünen in Hessen aus – mit klarem Fokus auf Freiwilligkeit
Brantner bremst Pflichtdienst-Pläne der Grünen in Hessen aus – mit klarem Fokus auf Freiwilligkeit
Grünen-Chefin Franziska Brantner reagiert zurückhaltend auf Pläne für einen Pflichtdienst in Hessen
Die Vorsitzende der Grünen, Franziska Brantner, hat sich vorsichtig zu einem Vorschlag für einen verpflichtenden nationalen Dienst in Hessen geäußert, der auf dem Parteitag Ende dieses Monats debattiert werden soll. Brantner, die die Frustration jüngerer Generationen nachvollziehen kann, fordert einen neuen Generationenvertrag, der faire Bildungschancen und Klimaschutz in den Mittelpunkt stellt.
Sie schlägt vor, den Wehrdienst attraktiver zu gestalten und ein freiwilliges Registrierungssystem für alle ab 18 Jahren einzuführen. Dabei betont sie, zunächst möglichst viele Menschen zum freiwilligen Engagement zu motivieren. Der Vorschlag findet Unterstützung bei prominenten Grünen wie Mona Neubaur, der Hamburger Senatorin Katharina Fegebank und Bayerns Landesvorsitzender Katharina Schulze. Diese einflussreichen Stimmen unterstreichen das Interesse der Partei, junge Menschen für einen nationalen Dienst in Hessen zu gewinnen.
Brantner stellt klar, dass das Grundrecht auf Kriegsdienstverweigerung unangetastet bleiben müsse. Gleichzeitig erkennt sie die Sorgen der jüngeren Generation in Bezug auf die Regierungspolitik an und will diese mit ihrem Vorstoß angehen.
Auf dem Grünen-Parteitag Ende November wird über den Pflichtdienst-Vorschlag diskutiert. Brantners Ideen, gestützt von einflussreichen Parteimitgliedern, könnten die Zukunft des nationalen Dienstes in Hessen prägen. Der Plan zielt darauf ab, junge Menschen einzubinden, individuelle Rechte zu wahren und generationenübergreifende Herausforderungen zu bewältigen.
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