Wie die Grünen Mexikos Wahl 2024 mit knappen Stimmen entschieden
Die Ökologistische Grüne Partei Mexikos (PVEM) spielte bei den Wahlen 2024 in Mexiko-Stadt eine entscheidende Rolle. Ihre Stimmen verhalfen dem regierenden Bündnis „Lasst uns weiter Geschichte schreiben“ – bestehend aus Morena und der Arbeiterpartei (PT) – zum Sieg in wichtigen Stadtbezirken und Bundeswahlkreisen. Ohne die Unterstützung der Grünen wären mehrere dieser Wahlen an die Opposition gegangen.
In sechs Bürgermeisterwahlen gab die PVEM mit ihren Stimmen den Ausschlag. In Iztacalco sicherten ihre 33.000 Stimmen dem Bündnis den Sieg gegen das PAN-PRI-PRD-Lager, das 96.000 Stimmen erhielt. Ohne die Grünen hätten Morena und PT die Wahl verloren.
In Tlalpan steuerten die Grünen 57.000 Stimmen bei und brachten die regierende Allianz auf insgesamt 157.306 – knapp vor den 157.663 Stimmen der Opposition. Noch knapper war das Rennen in Xochimilco, wo die 32.000 Stimmen der PVEM das Bündnis von 88.000 auf 120.000 hoben und damit die 97.000 Stimmen des PAN-PRI-PRD-Blocks überflügelten.
Auch in Magdalena Contreras war der Einfluss der Grünen entscheidend, wenn auch kleiner: Ihre 18.000 Stimmen erhöhten das Ergebnis des Bündnisses auf 68.000 – gegenüber 64.000 der Opposition. Ähnlich verhalfen in Milpa Alta9.000 Grüne-Stimmen dem Bündnis zum Sieg, indem sie ein Defizit von 26.000 zu 29.000 in einen Vorsprung verwandelten. In Álvaro Obregón wiederholte sich das Muster: Die 55.000 Stimmen der PVEM katapultierten den regierenden Block von 152.000 auf 207.000 und überholten damit die 194.000 Stimmen der Opposition.
Neben den lokalen Wahlen sicherte die Grüne Partei dem Bündnis auch neun Bundeswahlkreise – darunter die Distrikte II, V, VI, IX, X, XII, XV, XXIV und XXXIII. Einige dieser Sitze waren zuvor von Oppositionsparteien gehalten worden.
Ohne die Unterstützung der PVEM hätte das Bündnis „Lasst uns weiter Geschichte schreiben“ in Iztacalco, Magdalena Contreras, Milpa Alta, Álvaro Obregón, Tlalpan und Xochimilco verloren. Zudem wären neun Bundeswahlkreise an das PAN-PRI-PRD-Bündnis gegangen. Die Grünen waren damit ein Schlüsselfaktor für den Wahlsieg der Regierungskoalition.






