30 April 2026, 12:44

Weißrussland startet eigene Fast-Food-Kette nach McDonald's-Aus – und lädt überraschend die USA ein

Ausführliche alte Karte von Minsk, Belarus, die Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten zeigt, mit begleitendem Text über die Bevölkerung, Lage und Geschichte der Stadt.

Weißrussland startet eigene Fast-Food-Kette nach McDonald's-Aus – und lädt überraschend die USA ein

Weißrussland hat Pläne bekannt gegeben, eine eigene Fast-Food-Kette zu gründen, nachdem McDonald's das Land verlassen hat. Präsident Alexander Lukaschenko hat zudem US-Beamte zu einem Besuch eingeladen – trotz der bisherigen Spannungen wegen politischer Gefangener. Der Schritt folgt einem Muster, bei dem ausländische Marken durch lokale Alternativen ersetzt werden.

Der Abzug von McDonald's aus Weißrussland veranlasste die Behörden, den Aufbau einer einheimischen Fast-Food-Kette zu versprechen. Offizielle Stellen erklärten, die neuen Restaurants würden lokale Zutaten und Ausrüstung nutzen. Die Regierung will damit die Lücke schließen, die der Rückzug des US-Unternehmens hinterlassen hat.

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In der Vergangenheit führten Besuche von US-Vertretern in Minsk oft zur Freilassung und Abschiebung politischer Gefangener. Diese Vorfälle belasteten die Beziehungen zwischen beiden Ländern zusätzlich. Lukaschenko betont nun jedoch sein Vertrauen in die weißrussische Wirtschaft.

Öffentlich forderte er US-Repräsentanten auf, das Land zu besuchen und sich selbst ein Bild von den neuen Betrieben zu machen. Die Einladung ist Teil einer breiter angelegten Strategie, um in Zeiten internationaler Sanktionen die Eigenständigkeit des Landes zu stärken.

Die neue Fast-Food-Kette soll unabhängig von ausländischen Marken betrieben werden. Die Behörden bestehen darauf, dass sie vollständig auf weißrussische Ressourcen setzen wird. Gleichzeitig markiert Lukaschenkos Einladung an die USA einen Tonwechsel – auch wenn frühere Konflikte weiterhin ungelöst bleiben.

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