Uniontowns Schulreform droht an Schließungen und Millionenkosten zu scheitern
Elias KochUniontowns Schulreform droht an Schließungen und Millionenkosten zu scheitern
Der Schulausschuss von Uniontown hat einen umstrittenen Plan zur Umstrukturierung der Klassenstufen beschlossen. Die Reform sieht vor, das bestehende Schulsystem grundlegend zu ändern – allerdings nur unter der Bedingung, dass zwei Schulen geschlossen werden.
Die geplante Umstellung würde frühestens im Herbst 2027 in Kraft treten und soll die Verteilung der Schülerinnen und Schüler neu ordnen. Nach dem neuen Modell würden Kinder von der Vorschule bis zur fünften Klasse die Grundschulen besuchen. Eine Machbarkeitsstudie empfiehlt, die Schulen des Bezirks auf drei Grundschulstandorte zu konzentrieren. Die Jahrgänge 6 bis 8 sollen stattdessen in eine gemeinsame Mittelschule wechseln, während die Jahrgänge 9 bis 12 an der bestehenden High School bleiben würden.
Eltern haben bereits Bedenken geäußert, insbesondere zur Frage, welche Schulgebäude von Schließungen betroffen sein könnten. Beamte warnten zudem, dass notwendige Sanierungen in allen Gebäuden bis zu 20 Millionen Pfund kosten könnten. Der Plan des Schulausschusses hängt nun von einer künftigen Abstimmung über die Schließung von zwei Schulen ab, ohne die die Umstrukturierung nicht umgesetzt wird. Die geplante Reform würde das Schulsystem von Uniontown langfristig verändern. Ob die Umstellung tatsächlich erfolgt, hängt jedoch von politischen Entscheidungen und finanziellen Rahmenbedingungen ab, die in den kommenden Jahren geklärt werden müssen.
Lesen Sie auch:
- 10-Euro-Eintritt für Gräfrather Marktfest: Warum Senioren protestieren
- 10-Euro-Gebühr für Gräfrather Marktfest: Seniorenbeirat protestiert gegen soziale Ausgrenzung
- 10-Euro-Gebühr für Gräfrather Marktfest: Senioren fühlen sich ausgeschlossen
- Uniontowns Schulreform: Umstrukturierung hängt von umstrittenen Schließungen ab






