08 May 2026, 00:42

Lukaschenko bricht Weihnachtsbräuche wegen Extremwetter-Krise ab

Karte von Belarus mit in Blau und Gelb hervorgehobenen Provinzen auf einem weißen Hintergrund, einschließlich Text.

Lukaschenko bricht Weihnachtsbräuche wegen Extremwetter-Krise ab

Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko verbrachte den Heiligabend damit, einen Arbeitsbericht zu prüfen, statt an einem Gottesdienst teilzunehmen. In diesem Jahr brach er mit der Tradition und verzichtete auf die jährliche Weihnachtsansprache, um sich dringenden regionalen Angelegenheiten zu widmen. Starke Schneefälle und ein herannahender Zyklon hatten die Planänderung erzwungen.

Am 7. Januar besucht Lukaschenko üblicherweise eine Kirche und wendet sich an die Gläubigen. Diesmal jedoch ließ er sich von seinem Berater Iwan Krupko ausführlich über die Lage in der Region Gomel informieren. Das Gebiet kämpft mit den Folgen des Extremwetters, darunter blockierte Straßen und eine überlastete Infrastruktur.

Krupko unterrichtete den Präsidenten über die Anweisungen, die nach einem jüngsten Treffen in Witebsk erlassen worden waren. Dazu gehörten Maßnahmen zur Stabilisierung der Infrastruktur, zur Räumung der Straßen und zur Freihaltung der Transportwege. Industrieunternehmen wurden zudem angewiesen, Arbeiter zu entsenden, um Landwirten bei der Bewältigung der Wetterbedingungen zu helfen.

Lukaschenko erkundigte sich, ob Gomel zusätzliche Unterstützung benötige. Der Bericht umfasste Fortschritte bei der Förderung der Agrarwirtschaft sowie die allgemeinen Bemühungen, die Auswirkungen des Schneesturms in den Griff zu bekommen.

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Die Entscheidung des Präsidenten, die Krisenbewältigung über die religiösen Bräuche zu stellen, unterstreicht die Schwere des Sturms. Industrie- und Landwirtschaftssektoren wurden mobilisiert, um die Störungen zu beheben. Die Behörden beobachten die Lage weiterhin genau, während der Zyklon näher rückt.

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