08 May 2026, 10:18

Schwerer Nebelunfall auf der A44: Ein Verletzter und 20.000 Euro Schaden

Schwarz-weiß-Foto eines schwerbeschädigten Busses mit eingedrütkter Front und zersplitterten Fenstern am Röstrand, umgeben von Bäumen unter einem bewölktem Himmel.

Schwerer Nebelunfall auf der A44: Ein Verletzter und 20.000 Euro Schaden

Schwerer Unfall auf der A44 bei Soest-Möhnesee am 18. Januar 2023

Auf der Autobahn A44 in Höhe der Anschlussstelle Soest-Möhnesee ereignete sich am 18. Januar 2023 ein schwerer Zusammenstoß. Dichter Nebel hatte die Sicht auf unter 50 Meter reduziert, als ein Renault Trafic auf einen Nissan auffuhr. Bei dem Unfall erlitt ein Fahrer schwere Verletzungen, zudem kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Beteiligt waren ein 59-jähriger Mann aus Ulm, der den Renault Trafic steuerte, sowie ein 80-jähriger Dortmunder, der den Nissan lenkte. Der Renault-Fahrer war angesichts der schlechten Sichtverhältnisse zu schnell unterwegs und prallte auf das Heck des Nissan. Beide Fahrzeuge gerieten daraufhin außer Kontrolle und stießen gegen die Mittelleitplanke.

Der Nissan-Fahrer zog sich schwere Verletzungen zu, während seine beiden weiblichen Mitfahrerinnen – 73 und 72 Jahre alt – mit leichten Blessuren davonkamen. Der Renault-Fahrer blieb unverletzt. Die Rettungskräfte sperrten die Fahrbahn Richtung Dortmund für etwa eine Stunde, um die Unfallstelle zu untersuchen.

Die Polizei schätzte den Sachschaden an den Fahrzeugen und der Leitplanke auf rund 20.000 Euro. Gegen den Renault-Fahrer wurde später Anklage wegen fahrlässiger Körperverletzung erhoben, da er bei schlechter Sicht zu schnell gefahren war.

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Der Vorfall unterstreicht die Gefahren von überhöhter Geschwindigkeit bei Nebel, einer der häufigsten Unfallursachen im Straßenverkehr. Der verletzte Nissan-Fahrer wurde im Krankenhaus behandelt, während dem Renault-Fahrer nun ein juristisches Verfahren droht. Die Autobahn konnte erst wieder freigegeben werden, nachdem die Trümmer beseitigt und Zeugenaussagen aufgenommen worden waren.

Quelle