08 May 2026, 00:24

Phishing-Welle in Solingen: Betrüger locken mit gefälschten Steuererstattungen von 1.368 Euro

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen zeigt, die Familien monatlich Hunderte von Dollar kosten können.

Phishing-Welle in Solingen: Betrüger locken mit gefälschten Steuererstattungen von 1.368 Euro

Neuer Phishing-Betrug zielt auf Solinger Bürger mit gefälschten Steuererstattungs-E-Mails ab

In Solingen werden derzeit Anwohner mit betrügerischen E-Mails Ziel eines Phishing-Angriffs, die vorgeblich vom Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) stammen. Die Nachrichten versprechen eine Steuerrückerstattung in Höhe von 1.368 Euro für das Steuerjahr 2024. Die Behörden warnen jedoch: Bei den Mails handelt es sich um Fälschungen – Bürger sollten wachsam bleiben.

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Die Betrugs-E-Mails wirken auf den ersten Blick täuschend echt, da sie offizielle Logos und eine amtliche Sprache verwenden. Empfänger werden darin informiert, ihnen stehe eine Steuererstattung zu, und sie müssten ihre Bankdaten über einen eingebetteten Button bestätigen. Um Druck auszuüben, heißt es in der Nachricht, das Angebot verfälle innerhalb von 72 Stunden – ein typisches Muster, wie IT-Sicherheitsexperten betonen, um Opfer zu überstürzten Handlungen zu drängen.

Das Bundeszentralamt für Steuern stellt klar, dass es niemals steuerliche Angelegenheiten per E-Mail regelt oder Bankdaten anfordert. Auffällig sind bei den Betrugsversuchen oft verdächtige Absenderadressen, grammatikalische Fehler oder ungewöhnliche Formatierungen. Bürger melden zudem ähnliche gefälschte E-Mails, die andere Behörden oder Dienstleister vortäuschen – ein Zeichen für eine zunehmende Welle von Phishing-Angriffen.

Wer eine solche Nachricht erhält, sollte keine Links anklicken und keine persönlichen Daten preisgeben. Stattdessen wird geraten, die E-Mail zu löschen, den Spam-Ordner nach ähnlichen Betrugsversuchen zu durchsuchen und sich direkt an das zuständige Finanzamt zu wenden. Falls bereits sensible Informationen eingegeben wurden, sollten Betroffene umgehend ihre Bank informieren und ihre Konten auf unbefugte Aktivitäten überprüfen.

Die Betrüger nutzen die Aussicht auf eine hohe Steuerrückerstattung, um an finanzielle Daten zu gelangen. Durch das Erkennen von Warnsignalen wie unerwarteten Rückerstattungen, Zeitdruck oder Abfragen von Zugangsdaten können Verbraucher sich schützen. Die Behörden weisen erneut darauf hin: Echte Steuerkommunikation erfolgt niemals per E-Mail und fordert niemals Bankdaten an.

Quelle