08 May 2026, 18:17

Neue Ära am THEAS-Theater: Kornelia Eng-Huniar übernimmt die Leitung

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Neue Ära am THEAS-Theater: Kornelia Eng-Huniar übernimmt die Leitung

Das THEAS-Theater hat eine neue Leitung: Nach dem Rückzug von Claudia Timpner übernimmt Kornelia Eng-Huniar die Direktion

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Nach Jahren in verantwortungsvoller Position gibt Claudia Timpner die Leitung des THEAS-Theaters ab. Ihre Nachfolgerin wird Kornelia Eng-Huniar, eine erfahrene Künstlerin und Verwaltungsfachfrau, die den Fokus auf Inklusion und gesellschaftliches Engagement des Hauses fortsetzen wird. Der Wechsel markiert einen neuen Abschnitt für das Theater, das unter Timpners Führung stetig gewachsen ist.

Claudia Timpner prägte das THEAS-Theater über Jahre hinweg, erweiterte dessen Wirkungskreis und festigte die finanzielle Basis. Unter ihrer Ägide finden heute 60 bis 70 Vorstellungen jährlich statt, die rund 3.500 Zuschauer anziehen. Die angeschlossene Schauspielschule bietet 20 Kurse für etwa 300 Teilnehmer aller Altersgruppen an. Trotz dieser Erfolge bleibt die Erwirtschaftung eines durchgängigen Jahresüberschusses eine Herausforderung.

Timpner bleibt zwar weiter als Schauspielerin aktiv, übergibt die Leitung aber an Kornelia Eng-Huniar. Die ausgebildete Opernsängerin (Sopran) trat europaweit auf und ist seit 15 Jahren Teil des THEAS-Ensembles. Zudem unterstützte sie Timpner in administrativen Funktionen und bringt damit sowohl künstlerische als auch organisatorische Expertise in die neue Position ein.

Eng-Huniars erste Inszenierung als Direktorin wird die Wiederaufführung von „Bitte (Nicht) Einsteigen“ sein – eine für sehbehinderte Zuschauer mit Audiodeskription adaptierte Produktion. Die Wahl unterstreicht das anhaltende Engagement des THEAS für Barrierefreiheit und sozialen Impact. Unter ihrer Führung sollen die Jugendprogramme ausgebaut und neue Wege der Inklusion erforscht werden.

Der Führungswechsel erfolgt in einer Phase, in der das THEAS-Theater sein Wachstum vorantreibt, ohne seine soziale Mission aus den Augen zu verlieren. Mit Eng-Huniars Berufung ist Kontinuität gesichert – mit klarer Ausrichtung auf Zugänglichkeit und Gemeinschaftsarbeit. Ob es ihr gelingt, künstlerische Vision und wirtschaftliche Stabilität in Einklang zu bringen, wird sich an den kommenden Produktionen und erweiterten Programmen zeigen.

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