Morena sucht Einheit vor den Midterm-Wahlen 2027 in Mexiko-Stadt
Mexiko-Stadts Regierungssekretär César Cravioto hat zu mehr Einheit zwischen der Partei Morena und ihren politischen Verbündeten aufgerufen. Sein Appell erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Partei sich darauf vorbereitet, territoriale Koordinatoren vor den Midterm-Wahlen 2027 zu benennen. Cravioto äußerte sich auch zu jüngster Kritik von Parteiführungen und bezeichnete diese als weniger bedeutsam als konkrete Taten.
In Bezug auf das Verhältnis zwischen Exekutive und Legislativgewalt betonte Cravioto einen Wandel im Vergleich zu früheren Regierungen. Er hob hervor, dass die Regierung von Bürgermeisterin Clara Brugada respektvolle Beziehungen zu allen politischen Lagern pflege – einschließlich der Opposition. Die offene Kommunikation mit den Fraktionsvorsitzenden bleibe dabei eine Priorität, so der Sekretär.
Bedenken wegen Verzögerungen bei der Auswahl der territorialen Koordinatoren wies Cravioto zurück. Mit einem Sprichwort verdeutlichte er seine Haltung: „Früh aufzustehen lässt die Morgendämmerung nicht schneller kommen.“ Dennoch treibe Morena die Pläne voran, die Koordinatoren noch vor der Wahl 2027 zu ernennen.
Zudem verteidigte der Regierungssekretär die Bilanz der aktuellen Verwaltung und verwies darauf, dass jede vorgeschlagene Initiative auf die Unterstützung der Verbündeten stoße. Einheit innerhalb Morenas und mit den Partnern komme allen zugute, argumentierte er. Zwar räumte Cravioto ein, dass die Partei eine klare Marschrichtung verfolge, interne Meinungsverschiedenheiten stuft er jedoch als nachgeordnet gegenüber den übergeordneten Zielen ein.
Seine Äußerungen unterstreichen den Fokus auf Zusammenarbeit statt Konflikte, während sich Morena auf künftige Wahlen vorbereitet. Mit der bevorstehenden Ernennung der territorialen Koordinatoren will die Partei ihre organisatorische Struktur festigen. Craviotos Haltung signalisiert Vertrauen in die Fähigkeit der Regierung, den Zusammenhalt unter den Verbündeten zu wahren.






