Erzbischof Uy präsentiert bescheidene Vision für das Erzbistum Cebu
Erzbischof José María Uy hielt am Dienstag, dem 28. April 2026, seine erste Rede zur Lage des Erzbistums (Sotaa). In seinem Bericht skizzierte er die wichtigsten Entwicklungen im Erzbistum Cebu, darunter die Situation des Klerus, Jugendprogramme und liturgische Aktivitäten. Uy, der sein Amt erst sieben Monate zuvor angetreten hatte, nutzte die Veranstaltung, um der Öffentlichkeit über Fortschritte und künftige Pläne zu berichten.
Erzbischof Uy übernahm das Amt am 30. September 2025 und führte seitdem in der gesamten Diözese Gespräche. Im Mittelpunkt stehen dabei langfristige Einsätze für Priester, um Stabilität in den Pfarrgemeinden zu gewährleisten. Ein Geistlicher äußerte jedoch Zweifel, ob die Vorschläge des Erzbischofs tatsächlich umgesetzt würden, und verwies auf frühere, nicht eingehaltene Zusagen.
Als Reaktion darauf verpflichtete sich Erzbischof Uy, künftig jährlich einen Bericht vorzulegen, um solche Bedenken auszuräumen. Zudem betonte er, dass seine Ansprache auf große Rhetorik verzichte – er sehe sich eher als Hirte denn als politischer Führer. In der Rede ging es um verschiedene Themen, darunter Berufungskampagnen, die Lebensumstände der Kleriker und Initiativen für junge Menschen.
Während der Präsentation hob der Erzbischof die laufenden Bemühungen zur Stärkung des Gemeindelebens hervor. Seine ersten sieben Amtsmonate waren geprägt von intensivem Austausch mit lokalen Gemeinden, um die Aktivitäten der Kirche an den Bedürfnissen der Gläubigen auszurichten.
Die Rede zur Lage des Erzbistums dient als Instrument der Transparenz für das Erzbistum Cebu und informiert über Erfolge wie Herausforderungen. Mit dem Versprechen des Erzbischofs, jährlich Berichte vorzulegen, können Klerus und Öffentlichkeit regelmäßig Einblicke in die Ausrichtung der Diözese erwarten. Die Gespräche und Berichte werden als fester Bestandteil seiner Führungsphilosophie fortgesetzt.
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