07 May 2026, 16:31

Bombendrohung im ICE: Zwölf Verletzte und Forderungen nach mehr Sicherheit

Schwarzes und weißes Foto eines Zuges mit der Aufschrift "Defense Special", der auf Gleisen geparkt ist, mit zwei Fahnen links und einer Decke oben.

Bombendrohung im ICE: Zwölf Verletzte und Forderungen nach mehr Sicherheit

Bombendrohung in ICE-Zug in Nordrhein-Westfalen: Mindestens zwölf Leichtverletzte

Bei einer Bombendrohung in einem ICE-Zug in Nordrhein-Westfalen sind am Donnerstag mindestens zwölf Menschen leicht verletzt worden. Ein Mann hatte Sprengkörper gezündet und weitere Anschlagspläne angedeutet. Nun werden die Forderungen nach schärferen Sicherheitsvorkehrungen im deutschen Schienenverkehr immer lauter.

Der Vorfall ereignete sich, als ein Fahrgast Sprengsätze auslöste und vor einem größeren Anschlag warnte. Die Rettungskräfte rückten schnell aus, doch in der entstandenen Panik erlitten zwölf Personen leichte Verletzungen. Die Attacke hat die Debatte um die Sicherheit in Hochgeschwindigkeitszügen neu entfacht.

Bereits im Januar hatte die Deutsche Bahn einen Notfallplan vorgestellt, um die Sicherheit zu erhöhen. Dazu gehörten mehr Streifen, eine bessere Videoüberwachung und saubere Bahnhöfe. Kritiker halten diese Maßnahmen jedoch für unzureichend.

Stephan Stracke, stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, bezeichnete die aktuelle Lage als „unhaltbar“. Er warnte, dass Bahnfahren zunehmend als Bedrohung und nicht mehr als sichere Reiseoption wahrgenommen werde. Seine Vorschläge umfassen strengere Zugangskontrollen, etwa Sicherheitschecks vor dem Einsteigen und den Zugang zu Bahnsteigen nur mit gültigem Ticket.

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Stracke schlägt eine schrittweise Einführung vor, beginnend bei Großbahnhöfen mit besonders hoher Kriminalitätsrate. Sein Ziel ist es, sowohl Fahrgäste als auch Bahnmitarbeiter vor weiteren Vorfällen zu schützen.

Der jüngste Angriff erhöht den Druck auf die Behörden, zu handeln. Strengere Kontrollen und kontrollierte Bahnsteigzugänge könnten bald an wichtigen Knotenpunkten Standard werden. Bis dahin bleiben die bestehenden Maßnahmen der Deutschen Bahn in Kraft, während die Diskussionen über weitere Schritte andauern.

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