02 May 2026, 09:02

42 Ex-Mitarbeiter verklagen Vallacar Transit wegen Nötigung und ungerechtfertigter Entlassungen

Poster featuring two people in front of a mountain and tree backdrop, with text reading "What our free trade means - British Granite Worker - The Fair Wages Clause is all right, but I want work".

42 Ex-Mitarbeiter verklagen Vallacar Transit wegen Nötigung und ungerechtfertigter Entlassungen

42 ehemalige Mitarbeiter von Vallacar Transit Inc. (VTI) haben Strafanzeige gegen Führungskräfte des Unternehmens eingereicht. Die Kläger werfen den Beschuldigten vor, sie durch schweren Druck zur Beendigung ihrer Arbeitsverhältnisse gezwungen zu haben – ohne rechtfertigenden Grund.

Die Anzeige, die am 30. April 2026 erstattet wurde, richtet sich gegen Olivia Yanson, Leo Rey Yanson, Ginnette Dumancas sowie weitere Verantwortliche des Unternehmens. Im Mittelpunkt stehen Vorwürfe der schweren Nötigung und willkürlicher Entlassungen. Einer der Kläger, Alberto Cabalida Jr., arbeitete fast ein Jahrzehnt bei VTI, bevor er im Oktober 2019 entlassen wurde. Sein Kündigungsschreiben war zwar auf den 24. September 2019 datiert, doch erhielt er es erst rund drei Wochen später. Eine nachvollziehbare Begründung für die Entlassung fehlte laut den Anklagepunkten vollständig.

Die Arbeiter behaupten, systematisch unter Druck gesetzt worden zu sein, um ihre Stellen freiwillig aufzugeben. Ihr Anwalt, Dino De Leon, argumentierte, die Beschuldigten hätten die Betroffenen gezielt daran gehindert, ihre gesetzlichen Rechte wahrzunehmen. Zur Untermauerung der Vorwürfe berief er sich auf Präzedenzfälle wie People v. Arnado und Vallacar Transit Inc. v. Yanson Jr., in denen ähnliche Nötigungspraktiken juristisch geahndet wurden.

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Die nun anstehenden Gerichtsverhandlungen müssen klären, ob die Führungskräfte tatsächlich rechtswidrig handelten, als sie die Arbeiter zum Ausscheiden drängten. Die Kläger fordern eine Aufarbeitung der Vorfälle und eine rechtliche Bewertung des Vorgehens der Unternehmensvertreter. Der Fall wirft grundsätzliche Fragen zum Arbeitnehmerschutz und zur Zulässigkeit von Kündigungspraktiken auf. Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, könnten die Verantwortlichen mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen.

Die Entscheidung des Gerichts wird zeigen, ob die Entlassungen und der ausgeübte Druck gegen geltendes Recht verstoßen haben – und welche Folgen dies für die Betroffenen und das Unternehmen hat.

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