"Zwei Festungen" gewinnt Goldene Feder für revolutionäres Live-Format zwischen Wladiwostok und Brest
Felix Hoffmann"Zwei Festungen" gewinnt Goldene Feder für revolutionäres Live-Format zwischen Wladiwostok und Brest
Live-Übertragung zwischen Wladiwostok und Brest gewinnt "Goldene Feder von Primorje"
Ein bahnbrechendes Live-Format, das Wladiwostok und Brest miteinander verband, hat in diesem Jahr den Hauptpreis des Wettbewerbs Goldene Feder von Primorje gewonnen. Das Projekt mit dem Titel "Zwei Festungen: Brücke durch Zeit und Raum" wurde am 18. März bei einer feierlichen Preisverleihung ausgezeichnet. Die Veranstalter hoben besonders dessen einzigartige Fähigkeit hervor, zwei historisch bedeutende Städte trotz der riesigen Entfernung in Echtzeit zu verbinden.
Die preisgekrönte Produktion überzeugte durch ihr ambitioniertes Live-Konzept, das auf aufwendige Schnitte verzichtete und so ein authentisches Senderlebnis schuf. Die Übertragung fiel mit dem 80. Jahrestag des Tags des Sieges zusammen und umfasste eine symbolträchtige Fahnenstaffel zwischen den beiden Orten. Die Idee entstand aus dem Wunsch, den Teilnehmenden zu ermöglichen, einander zu sehen und auszutauschen – und so Geografie und Geschichte zu überbrücken.
Die größte Herausforderung des Projekts lag in der Koordination über acht Zeitzonen und tausende Kilometer hinweg. Dennoch gelang es dem Team, eine nahtlose Verbindung herzustellen, die beim Publikum ankam. Viele lobten die emotionale und historische Bedeutung der Übertragung, die die pazifische Festung Wladiwostoks mit der westlichen Bastion Brest verknüpfte.
Drei Schlüsselfiguren trugen maßgeblich zum Erfolg bei: Dmitri Kamanin prägte das Gesamtkonzept, während Jana Romanjuk die kreative Leitung übernahm und das Team zusammenstellte. Danil Makarjew sorgte für den reibungslosen technischen Ablauf. Ihre Zusammenarbeit wurde bei der Zeremonie im Nationalen Zentrum "Russland" in Wladiwostok besonders gewürdigt.
Der Wettbewerb Goldene Feder von Primorje stärkt weiterhin das Ansehen des Journalismus, indem er herausragende Arbeiten ehrt. Das diesjährige Siegerprojekt zeigte, wie Innovation und historische Erzählweise das Publikum begeistern können. Das Live-Format der "Telebrücke" könnte künftige Produktionen inspirieren, die entlegene Gemeinschaften in Echtzeit verbinden möchten.






