René Benko darf als Tischler im Gefängnis arbeiten – während der Untersuchungshaft
Elias KochRené Benko darf als Tischler im Gefängnis arbeiten – während der Untersuchungshaft
René Benko, der Gründer der angeschlagenen Signa Group, sitzt seit über einem Jahr in Untersuchungshaft in Österreich. Nun haben die Behörden seinem ungewöhnlichen Antrag stattgegeben, während der Wartezeit auf seinen Prozess als Tischler zu arbeiten. Die Entscheidung bedeutet eine Veränderung in seinem Gefängnisalltag.
Benko hatte zunächst eine Arbeitserlaubnis beantragt, um im Gefängnis Innsbruck das Tischlerhandwerk ausüben zu dürfen. Sowohl die Justizanstalt als auch die Staatsanwaltschaft prüften und genehmigten den Antrag. Sein Anwalt, Norbert Wess, bestätigte die Bewilligung, betonte jedoch, dass es im Fall keine neuen Beweise oder größeren Entwicklungen gebe.
Bisher hatte Benko den Großteil seiner Zeit damit verbracht, die gegen ihn vorliegenden Akten zu studieren. Seine letzte Haftverlängerung gilt bis April, was ihm mehrere Monate lässt, um sich auf sein neues Handwerk zu konzentrieren. Der Schritt deutet darauf hin, dass er seine Zeit bis zum Prozess anders gestalten möchte.
Die Genehmigung ermöglicht es Benko, während seiner Haft eine Ausbildung oder Arbeit im Tischlerhandwerk aufzunehmen. Sein Verteidigungsteam hat signalisiert, dass es keine aktuellen Veränderungen in den Ermittlungen gegen ihn gibt. Vorerst wird der ehemalige Immobilienmilliardär seine Tage zwischen juristischen Vorbereitungen und praktischer Holzarbeit teilen.






