YouTube-Regisseur Curry Barker feiert mit Obsession einen düsteren Horrorerfolg
Elias KochYouTube-Regisseur Curry Barker feiert mit Obsession einen düsteren Horrorerfolg
Regisseur Curry Barker, bekannt für seine Arbeit auf YouTube, präsentiert mit Obsession seinen ersten abendfüllenden Spielfilm. Der Horrorstreifen erntet überschwängliches Lob – sowohl von Kritikern als auch vom Publikum – und erreicht auf Rotten Tomatoes eine beeindruckende Wertung von 94 Prozent. Im Mittelpunkt steht Bear, ein Mann, der mithilfe eines magischen Spielzeugs den Wunsch äußert, seine Freundin Nikki für sich zu gewinnen.
Der Film begleitet Bear auf einer düsteren, verzerrten Reise durch eine krankhafte Vorstellung von Romantik. Zwischen brutaler Gewalt und makabrem Humor entwirft er das verstörende Liebesbild eines Incel. Die Kamera übernimmt dabei oft Bears Perspektive und reduziert weibliche Figuren für weite Teile der Handlung zu bloßen Objekten.
Die ungewöhnliche Machart bleibt nicht unbemerkt: Stephen King vergab in seinem Filmführer die Note B und bezeichnete Obsession als „seltsame Mischung aus Horror und Komödie“. Der Bestsellerautor gestand, der Film habe ihn noch lange nach dem Abspann beschäftigt. Auch Kristy Puchko hob in ihrer Kritik die herausragende schauspielerische Leistung von Inde Navarrette hervor.
Mit der hohen Rotten-Tomatoes-Bewertung setzt Obsession ein starkes Statement. Stephen King nahm den Film sogar in seine Horror-Empfehlungen für 2025 auf. Die Verbindung aus beunruhigenden Themen und schwarzem Humor sorgt sowohl bei Zuschauern als auch bei Kritikern für rege Diskussionen.






