WM 2026 bringt Mexiko 18 Milliarden Pesos – doch Produktivität leidet
Amelie FrankeWM 2026 bringt Mexiko 18 Milliarden Pesos – doch Produktivität leidet
Mexiko wird bei der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 Schlüsselspiele in drei großen Städten ausrichten. Das Turnier beginnt im Estadio Azteca in Mexiko-Stadt, während auch Guadalajara und Monterrey als Austragungsorte fungieren. Analysten sagen dem Event einen erheblichen Wirtschaftsschub voraus.
Laut Moody’s Local Mexico wird die Weltmeisterschaft der mexikanischen Wirtschaft fast 18 Milliarden Pesos einbringen. Unternehmen bereiten sich vor, indem sie Schichtpläne staffeln und Arbeitszeiten an die Spieltermine anpassen. Zudem wird die Arbeit im Homeoffice gefördert – vorausgesetzt, die Mitarbeiter erfüllen ihre Aufgaben.
Die Produktivitätsverluste in Mexiko durch Fehlzeiten während des Turniers werden auf etwa 6,4 Milliarden Pesos geschätzt. Weltweit könnten die wirtschaftlichen Kosten durch entgangene Produktivität fast 300 Milliarden Pesos erreichen. Dennoch bleibt der Privatsektor optimistisch, dass die wirtschaftlichen Vorteile die Einbußen überwiegen werden.
Octavio de la Torre, Präsident von Concanaco Servytur, betonte, dass Produktivität und WM-Genuss miteinander vereinbar seien. Flexible Arbeitsmodelle und ein erhöhter Konsum sollen das Wachstum während des Turniers antreiben.
Die Weltmeisterschaft verspricht Mexiko einen deutlichen wirtschaftlichen Aufschwung. Flexible Arbeitsregelungen und höhere Ausgaben werden die Unternehmen während der Spiele stützen. Trotz der Herausforderungen bei der Produktivität wird der wirtschaftliche Effekt insgesamt positiv ausfallen.






