Wie ein 35-jähriger Mathematiker die Energiewende mit Daten revolutioniert
Felix HoffmannWie ein 35-jähriger Mathematiker die Energiewende mit Daten revolutioniert
Mit nur 35 Jahren leitet Professor Dr. Florian Ziel an der Universität Duisburg-Essen bahnbrechende Forschung zur Energiewende. Im Mittelpunkt seiner Arbeit steht die Frage, wie der Umstieg auf erneuerbare Energien die Strompreise beeinflusst – und wie Daten Energiesysteme effizienter machen können.
Ziel, Mathematiker mit Schwerpunkt Datenwissenschaft, unterrichtet Betriebswirtschaftslehre mit Fokus auf Energie- und Umweltökonomie. Sein Team entwickelt Algorithmen, um riesige Datenmengen zu verarbeiten, Preiswankungen vorherzusagen und den Energiehandel zu optimieren. Diese Instrumente stoßen international auf Interesse, auch wenn konkrete Auszeichnungen bisher nicht bestätigt wurden.
Zu seinen aktuellen Projekten zählen PRIORITY und EfeMOD, die darauf abzielen, Energiemarktmodelle zu verfeinern. Zudem ist er Teil des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Sonderforschungsbereichs Transregio TRR 391, einer kooperativen Forschungsinitiative. Über den Stromsektor hinaus erstreckt sich seine Arbeit auf Abwassernetze, wo er mithilfe von Datenanalyse Leckagen erkennt und klassifiziert.
Für Anfragen ist Professor Ziel unter 0201/18-37608 oder per E-Mail unter [email protected] erreichbar.
Ziels Forschung verbindet Mathematik, Wirtschaftswissenschaft und Umweltforschung, um reale Herausforderungen zu bewältigen. Seine Modelle könnten dazu beitragen, Energiekosten zu stabilisieren und Verschwendung in kritischen Infrastrukturen zu verringern. Die Universität unterstützt diese Vorhaben im Rahmen ihrer übergeordneten Nachhaltigkeitsziele.






