Uwe Bolls Citizen Vigilante in Deutschland verboten – Zensur oder Jugendschutz?
Elias KochUwe Bolls Citizen Vigilante in Deutschland verboten – Zensur oder Jugendschutz?
Uwe Bolls neuer Film Citizen Vigilante in Deutschland gesperrt
Der neue Film des deutschen Regisseurs Uwe Boll, Citizen Vigilante, darf in Deutschland nicht veröffentlicht werden. Die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) verweigerte eine Altersfreigabe, wodurch eine Verbreitung über die gängigen Kanäle unmöglich wird. Boll wirft der Behörde vor, die Entscheidung sei politisch motiviert und nicht auf Gewaltdarstellungen oder Jugendschutz zurückzuführen.
Im Mittelpunkt des Films steht Armie Hammer als Sanders, ein Mann, der sich als Selbstjustizler an Kriminellen vergreift. Boll erklärt, die Handlung orientiere sich an realen Kriminalfällen in Deutschland und thematisiere Sicherheitsfragen in Europa. Die Darstellung junger Migranten als Massenvergewaltiger entspreche seiner Ansicht nach den tatsächlichen Kriminalstatistiken.
Die FSK verweigerte nicht nur eine Freigabe ab 18 Jahren, sondern auch das Prädikat „Keine Jugendfreigabe“. Boll behauptet, das Verbot resultiere aus der kritischen Darstellung von migrationsbezogener Kriminalität und wirft deutschen Institutionen vor, abweichende Meinungen zu unterdrücken, die dem vorherrschenden Narrativ widersprechen. Zudem vergleicht er die Gewaltszenen mit etablierten Action-Reihen wie John Wick oder The Equalizer, die in Deutschland ohne Einschränkungen erschienen seien.
Ohne offizielle Einstufung darf Citizen Vigilante in Deutschland nicht legal über herkömmliche Plattformen vertrieben werden. Boll sieht in der Ablehnung einen Zensurversuch gegenüber kritischen Positionen zur Migrationspolitik. Die Zukunft des Films im Land bleibt damit ungewiss.






