USA ziehen Truppen aus der Karibik ab – strategischer Rückzug nach Maduro-Druck
Amelie FrankeUSA ziehen Truppen aus der Karibik ab – strategischer Rückzug nach Maduro-Druck
Die US-Streitkräfte haben ihre Präsenz in der Karibik verringert, nachdem sie dort über ein Jahr lang den größten Einsatz ihrer Geschichte aufrechterhalten hatten. Der Abzug erfolgt nach monatelangem Druck auf den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro, von seinem Amt zurückzutreten. Truppen und Schiffe wurden nun reduziert – ein strategischer Kurswechsel.
Seit dem vergangenen Sommer hatte die USA erhebliche Kräfte in der Region stationiert, darunter Zerstörer, amphibische Transportschiffe und den Flugzeugträger USS Gerald Ford, das größte Kriegsschiff seiner Art weltweit. Ziel der Operation war es, den Druck auf Maduros Regierung zu erhöhen. Nun wurden zwei amphibische Schiffe, die USS Iwo Jima und die USS San Antonio, nördlich von Kuba neu positioniert.
Durch die Verlegung verringert sich die Zahl der US-Soldatinnen und -Soldaten in der Region um etwa 3.000 auf rund 12.000. Berichten zufolge könnte mindestens eines der Schiffe in den kommenden Wochen in seinen Heimathafen Norfolk im Bundesstaat Virginia zurückkehren.
Der Teilabzug markiert eine Verringerung des militärischen Fußabdrucks der USA in der Karibik nach einer langen Phase der Macht Demonstration. Zwar bleiben etwa 12.000 Angehörige der Streitkräfte in der Region, doch der Truppenabbau deutet auf eine veränderte Vorgehensweise hin. Ein genauer Zeitplan für weitere Reduzierungen steht jedoch noch nicht fest.






