04 May 2026, 21:17

Trump droht Mexiko mit Militärschlägen gegen Drogenkartelle – Sheinbaum bleibt gelassen

Ein Plakat mit einer farbcodierten Karte Mexikos, die die Einflussgebiete der Kartelle zeigt und begleitenden erklärenden Text.

Trump droht Mexiko mit Militärschlägen gegen Drogenkartelle – Sheinbaum bleibt gelassen

Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hat erneut militärische Maßnahmen gegen Drogenkartelle in Mexiko vorgeschlagen. Er behauptete, die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum Pardo habe sein Angebot abgelehnt, die Kartelle „auszulöschen“. Die Äußerungen lösten eine zurückhaltende Reaktion der mexikanischen Staatschefin aus, die inmitten steigender Spannungen zu Besonnenheit aufrief.

Trump warf Mexiko vor, das zentrale Operationsgebiet der Kartelle zu sein. Er verglich seine geplante Kampagne mit den früheren Einsätzen seiner Regierung gegen den IS im Nahen Osten. Seiner Ansicht nach ließen sich dieselben harten Methoden anwenden, um die mexikanischen Drogennetzwerke zu zerschlagen.

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Sheinbaum Pardo antwortete mit einem Aufruf zur Ruhe und schrieb in den sozialen Medien: „Montag, Montag – bewahrt einen kühlen Kopf.“ Trotz der Reibereien bezeichnete Trump sie als „eine sehr gute Person“ und lobte ihre Stimme als „wunderschön“. Der Austausch unterstreicht die anhaltenden Spannungen in den Bereichen grenzüberschreitende Sicherheit und Drogenhandel.

Die wechselseitigen Vorwürfe fallen in eine Phase, in der beide Länder unter Druck stehen, die Gewalt der Kartelle einzudämmen. Trumps Forderung nach militärischer Intervention bleibt ein Streitpunkt. Bisher setzt Sheinbaums Regierung auf einen diplomatischen Kurs, vermeidet direkte Konfrontation und geht stattdessen auf die öffentlichen Sorgen ein.

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