08 April 2026, 04:16

Taxi-Ärger wird zum Viral-Hit: Festspielleiter dichtet Eurovision-Song um

Ein gelbes Taxi fährt auf einer belebten Stadtstraße mit Gebäuden an den Seiten, während Fußgänger mit Regenschirmen auf dem Gehweg unter bewölktem Himmel gehen, mit Strommasten und Kabeln im Hintergrund.

Taxi-Ärger wird zum Viral-Hit: Festspielleiter dichtet Eurovision-Song um

Alfons Haider, der Direktor des Mörbischer Seefestspiele, saß plötzlich am Wiener Hauptbahnhof fest, nachdem Taxifahrer seine Kartenzahlung abgelehnt hatten. Verärgert über das Erlebnis griff er zur Musik, um seinem Ärger Luft zu machen – und dichtete aus einem Eurovision-Hit einen Protestsong um.

Haider traf ohne Bargeld am Bahnhof ein und versuchte, eine Fahrtkosten von 19 Euro mit Karte zu begleichen. Mehrere Taxler lehnten ab, sodass er ohne Transportmittel im siebten Wiener Bezirk strandete.

Später teilte er seine Wut auf Instagram – doch statt einer einfachen Beschwerde arbeitete er Cosmos Eurovision-Song Tanzschein zu Taxischein um. In den selbstgedichteten Zeilen schlägt er sarkastisch vor, einen "Taxigutschein" als Lösung für das Zahlungsproblem auszustellen.

Selbst Cosmo wurde auf das Video aufmerksam und reagierte begeistert. Er nannte Haiders Version "brillant" und gab der Geschichte damit eine unerwartete Wendung.

Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf ein bekanntes Problem: Viele Fahrgäste in Wiener Taxis scheitern an der Kartenzahlung. Haiders kreative Antwort – aus Ärger einen viral gehenden Song zu machen – sorgte sowohl bei der Öffentlichkeit als auch beim ursprünglichen Künstler für Aufmerksamkeit. Die offene Rechnung blieb zwar unbezahlt, doch das Video verbreitete sich rasant im Netz.

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