SPÖ unter 20 Prozent: Warum Österreichs Sozialdemokraten an Unterstützung verlieren
Amelie FrankeSPÖ unter 20 Prozent: Warum Österreichs Sozialdemokraten an Unterstützung verlieren
Österreichs Sozialdemokraten (SPÖ) liegen in aktuellen Umfragen unter 20 Prozent. Die Partei regiert derzeit als kleinerer Koalitionspartner in einer seit März 2025 bestehenden Regierung. Das Bündnis mit der konservativen ÖVP und den liberalen Neos sollte die rechtspopulistische FPÖ von der Macht fernhalten.
Die Koalition entstand nach der Wahl im September 2024. Damals erreichte die FPÖ unter Herbert Kickl 28,8 Prozent, die ÖVP folgte mit 26,3 Prozent. Die SPÖ landete mit 21,1 Prozent auf Platz drei, die Neos kamen auf 9,1 Prozent.
Auf einem jüngsten Parteitag griff SPÖ-Chef Thomas Babler Kickl scharf an. Er warf der FPÖ vor, spalterische Methoden zu übernehmen, wie sie im Ausland zu beobachten seien. Babler nannte explizit den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump als Beispiel für Chaos und Konflikte. „Wir brauchen keinen Trump in Österreich“, erklärte er.
Seit Bildung der Koalition sinkt die Beliebtheit der SPÖ kontinuierlich. Aktuelle Umfragen sehen die Partei nun unter der 20-Prozent-Marke – ein Rückgang gegenüber dem Wahlergebnis.
Die SPÖ bleibt zwar in der Regierung, doch ihre Unterstützung schwindet. Das Bündnis mit ÖVP und Neos verhindert weiterhin, dass die FPÖ an die Spitze Österreichs rückt. Bablers Äußerungen zeigen eine klare Haltung gegen die politische Ausrichtung der Rechtspopulisten.






