Solingen kämpft um verlorene Fernverkehrsanbindung – Politik bleibt untätig
Felix HoffmannSolingen kämpft um verlorene Fernverkehrsanbindung – Politik bleibt untätig
Solingen verliert zunehmend Anschluss an den Fernverkehr – Forderungen nach besserer Anbindung werden lauter
Die Fernverkehrsanbindungen am Solinger Hauptbahnhof sind über die Jahre immer weiter zurückgebaut worden. Nun mehren sich die Rufe, die Stadt müsse sich stärker für die Wiederherstellung und den Ausbau dieser Verbindungen einsetzen. Zuverlässige Bahnverbindungen gelten als entscheidend – sowohl für die Klimaziele als auch für die lokale Wirtschaft.
Jahre lang wurde Solingens Zugang zum deutschen Fernverkehrsnetz schrittweise ausgedünnt. Doch weder die lokalen Parteien noch der Oberbürgermeister oder die Abgeordneten auf Landes- und Bundesebene haben bisher nennenswerte Schritte unternommen, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken.
Die Bürgergemeinschaft für Solingen (BfS) fordert regelmäßig Gespräche mit der Deutschen Bahn, um die Stadt besser in den bundesweiten Schienenverkehr zu integrieren. Unterstützer argumentieren, dass eine stärkere Interessenvertretung notwendig sei, um Solingens Zukunft als Wirtschaftsstandort zu sichern und nachhaltige Mobilität zu fördern.
Von den gewählten Vertretern auf Landes- und Bundesebene wird erwartet, sich vehementer für Solingen einzusetzen. Bessere Fernverkehrsverbindungen würden der Stadt helfen, ihre wirtschaftliche Bedeutung zu erhalten und umweltfreundlichere Reiseoptionen zu schaffen. Die Bewegung für eine Veränderung gewinnt in lokalen Kreisen zunehmend an Fahrt.






