Solingen bildet Menschenkette gegen Corona-Leugner und Lockdown-Proteste
Amelie FrankeSolingen bildet Menschenkette gegen Corona-Leugner und Lockdown-Proteste
Breites Bündnis in Solingen stellt sich gegen Corona-Leugner und Lockdown-Proteste
Am 11. Februar findet in Solingen eine öffentliche Veranstaltung statt, die Solidarität, Verantwortungsbewusstsein und Respekt in den Mittelpunkt stellt. Mit einer symbolischen Menschenkette und einer Unterschriftenaktion will die Stadt ein Zeichen gegen Anti-Corona-Proteste und die Verharmlosung der Pandemie setzen.
Die Kundgebung beginnt um 15:30 Uhr an der Stadtkirche am Fronhof, wo Oberbürgermeister Tim Kurzbach die Initiative offiziell eröffnen wird. Unterstützt wird er von prominenten lokalen Persönlichkeiten, die sich ebenfalls hinter die Kampagne stellen. Die Veranstaltung wird live auf solingen.de, dem YouTube-Kanal der Stadt sowie auf den Facebook-Seiten des Oberbürgermeisters und der Stadtverwaltung übertragen.
Um 16:30 Uhr bilden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Menschenkette, die sich von der Stadtkirche bis zum Neumarkt und zum Impfzentrum erstreckt. Die Organisatoren bitten darum, Abstand zu halten – als Markierung können Schals dienen. Unter dem Motto „Solingen Hand in Hand – Verantwortung, Achtsamkeit, Respekt“ soll die Kette für Zusammenhalt stehen.
Hinter der Aktion steht das Solinger Bündnis für Toleranz und Zivilcourage gemeinsam mit Fraktionen des Stadtrats. Ziel ist es, den lauten Protesten der „Querdenker“ und Corona-Leugner, die sich gegen die Pandemie-Maßnahmen wenden, eine klare Haltung entgegenzusetzen. Die Initiatoren betonen, dass eine funktionierende Demokratie auf dem Engagement jedes Einzelnen für das Gemeinwohl beruht.
Ab dem 14. Februar liegt im Foyer des Rathauses sowie im Impfzentrum eine Resolution zur Unterzeichnung aus. Das Bündnis für Toleranz und Zivilcourage, die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen und weitere lokale Organisationen rufen die Bürgerinnen und Bürger auf, die Kampagne mit ihrer Unterschrift zu unterstützen.
Die Menschenkette und die Unterschriftenaktion sollen ein deutliches Signal gegen die Hetze der Lockdown-Gegner setzen. Wer die Initiative unterstützen möchte, kann entweder vor Ort teilnehmen oder die Resolution ab Mitte Februar unterzeichnen. Der Livestream der Stadt ermöglicht auch denen die Teilnahme, die nicht persönlich anwesend sein können.






