WM-2026-Tickets: Warum Trump die FIFA-Preise als "übertrieben" kritisiert
Julian KleinWM-2026-Tickets: Warum Trump die FIFA-Preise als "übertrieben" kritisiert
Die Ticketpreise für die FIFA-Weltmeisterschaft 2026 sorgen für Diskussionen. Das Turnier, das in den USA, Kanada und Mexiko stattfindet, steht wegen der hohen Kosten in der Kritik. Besonders ehemalige US-Präsident Donald Trump äußert sich scharf zu den gestiegenen Preisen und bezeichnet sie als übertrieben. Trump betont, dass es für viele seiner Anhänger aus Arbeiterstadtteilen schwer sein werde, sich die Spiele leisten zu können. Selbst er, der sich eigentlich gerne einige Partien anschauen würde, zögere angesichts der aktuellen Preise. Das günstigste Ticket für das Eröffnungsspiel der US-Mannschaft gegen Paraguay in der Gruppenphase kostet derzeit 1.120 Dollar.
Laut Angaben liegen zwar 25 Prozent der Tickets für die Gruppenphase unter 300 Dollar, doch die Preise steigen seit der Ankündigung des Verkaufsstarts kontinuierlich an. FIFA-Präsident Gianni Infantino verteidigt die Preispolitik und bezeichnet sie im Vergleich zu anderen großen Veranstaltungen in den USA als fair. Die Debatte um die Ticketkosten für die WM 2026 zeigt die wachsende Kluft zwischen den Erwartungen der Fans und den tatsächlichen Preisen. Während die FIFA die Preispolitik als angemessen darstellt, sehen Kritiker wie Trump darin eine Hürde für viele Fußballbegeisterte, die sich den Besuch der Spiele kaum noch leisten können.
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