Schweiz startet OSZE-Präsidentschaft 2026 mit Antisemitismus-Konferenz in St. Gallen
Amelie FrankeSchweiz startet OSZE-Präsidentschaft 2026 mit Antisemitismus-Konferenz in St. Gallen
Die Schweiz hat ihre erste große Veranstaltung als Vorsitzende der OSZE für 2026 eingeleitet. Eine zweitägige Konferenz in St. Gallen begann am Montag mit dem Schwerpunkt auf der Bekämpfung von Antisemitismus. Bei dem Treffen wird zudem erörtert, wie Sport dazu beitragen kann, Hass und Diskriminierung entgegenzuwirken.
Es handelt sich um die erste von fünf internationalen Tagungen, die während der Schweizer OSZE-Präsidentschaft geplant sind.
Bundesrat Ignazio Cassis eröffnete die Konferenz in St. Gallen offiziell. Die Veranstaltung bringt Expertinnen, Experten und Vertreter aus Politik und Gesellschaft zusammen, um über Strategien zur Verhinderung von Antisemitismus zu diskutieren. Ein weiteres zentrales Thema ist die Rolle des Sports bei der Überwindung von Diskriminierung.
Im Laufe des Tages wird Cassis gemeinsam mit Sabine Monauni, Sepp Schellhorn und Laura Bucher eine Pressekonferenz geben. Die Konferenz dauert zwei Tage und umfasst Sitzungen zu praktischen Maßnahmen gegen Hass.
Während der Schweizer OSZE-Präsidentschaft werden bis Ende 2026 vier weitere internationale Konferenzen stattfinden. Jede wird sich mit unterschiedlichen Sicherheits- und Menschenrechtsfragen in der OSZE-Region befassen.
Die Konferenz in St. Gallen markiert den Auftakt der Schweizer OSZE-Agenda für 2026. Im Mittelpunkt der Diskussionen stehen konkrete Schritte zur Bekämpfung von Antisemitismus sowie die Förderung von Inklusion durch Sport. Die Ergebnisse könnten künftige Politiken innerhalb der Organisation prägen.






