02 May 2026, 12:19

Raubüberfall in Meerbusch: 20-Jähriger mit Reizgas attackiert und beraubt

Eine Gruppe von Menschen versammelt sich an einer Bushaltestelle, legt Blumen und Kerzen auf den Boden, einige halten Gegenstände und einer hält eine Kamera; im Hintergrund ist ein Gebäude mit Bögen und Fenstern, Bäume und ein Schuppen zu sehen.

Raubüberfall in Meerbusch: 20-Jähriger mit Reizgas attackiert und beraubt

Ein 20-jähriger Mann wurde in Meerbusch nach einer online vereinbarten Verkaufsabsprache für ein Handy beraubt. Der Vorfall ereignete sich am 24. Februar gegen 21:20 Uhr in der Straße Im Schieb im Stadtteil Lank-Latum. Zwei Tatverdächtige besprühten ihn mit Reizgas, bevor sie mit dem Gerät flüchteten.

Das Opfer hatte sich mit den Käufern über eine Online-Handelsplattform verständigt. Als es eintraf, griffen es die beiden Verdächtigen mit Reizspray an und rissen ihm das Handy weg. Auch die 44-jährige Mutter und die jugendliche Schwester des Opfers, die sich in der Nähe aufhielten, wurden von dem Spray getroffen.

Noch am selben Abend entdeckten das Opfer und fünf Bekannte einen der Tatverdächtigen an der Bushaltestelle Haus Meer in Büderich. Es kam zu einer Auseinandersetzung, bei der jedoch in beiden Vorfällen keine schweren Verletzungen gemeldet wurden.

Die Polizei nahm inzwischen einen 20-jährigen deutsch-philippinischen Tatverdächtigen fest, der zur Entnahme einer Blutprobe vorläufig in Gewahrsam genommen und anschließend wieder auf freien Fuß gesetzt wurde. Die Behörden fahnden weiterhin nach dem zweiten Verdächtigen, der als 17-jähriger Jugendlicher mit arabischem Erscheinungsbild beschrieben wird. Er wurde zuletzt mit hellblauen Jeans, einer schwarzen Parajumpers-Jacke und einem Ziegenbart gesehen.

Beide Parteien haben wechselseitig Strafanzeige erstattet – eine wegen schweren Raubes, die andere wegen schwerer Körperverletzung.

Die Kriminalpolizei bittet Zeugen, sich mit Hinweisen zu melden. Informationen können unter der Telefonnummer 02131 3000 übermittelt werden. Medienanfragen sind an den Rhein-Kreis Neuss als Polizeibehörde – Presseamt – zu richten.

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