06 May 2026, 11:05

Prinzessin Ingrid Alexandra bricht ihr Schweigen: "Ich drehe durch!"

Schwarz-weißes Porträt von Friedrich IV., König von Norwegen, mit Text auf dem Papier.

Prinzessin Ingrid Alexandra bricht ihr Schweigen: "Ich drehe durch!"

Norwegens Prinzessin Ingrid Alexandra hat sich in einem emotionalen Instagram-Post gegen die schonungslose Medienberichterstattung ausgesprochen. Die 20-jährige Royal, sichtlich frustriert über die jüngsten Schlagzeilen über ihre Familie, bezeichnete die Aufmerksamkeit als überwältigend und fragte, wann dieses „endlich ein Ende habe“.

Ihre ursprünglich private Nachricht, die sie mit rund 800 Followern teilte, wurde später an Norwegens öffentlich-rechtlichen Rundfunksender NRK durchgestochen. Die Prinzessin griff zwar keine bestimmten Journalisten oder Medienhäuser direkt an, kritisierte aber die allgemeine Kultur der Berichterstattung. Sie bezog sich dabei auf das norwegische Boulevardblatt VG und schrieb: „Das würde den VG-Test nicht bestehen.“ In ihrem Post führte sie auch ein hypothetisches Beispiel an – eine Person, die fälschlich öffentlich beschuldigt wird –, um die Folgen unbelegter Vorwürfe zu veranschaulichen.

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Sie mahnte zu mehr Sorgfalt im Journalismus und appellierte: „Es ist wichtig, keine Behauptungen aufzustellen, die man nicht belegen kann.“ Ihre Verärgerung kommt zu einer Zeit, in der ihre Familie unter massiver öffentlicher Beobachtung steht – unter anderem wegen des laufenden Prozesses gegen ihren Halbbruder, dem Vergewaltigung und Körperverletzung vorgeworfen werden. Zudem gerät ihre Mutter, Kronprinzessin Mette-Marit, wegen ihrer früheren Verbindungen zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein in die Kritik. Berichten zufolge sollen die Kontakte weitaus enger und länger gewesen sein, als bisher eingeräumt.

In ihrem Beitrag schrieb die Prinzessin: „Ich drehe durch. Wann ist endlich Schluss?“ Der geleakte Post hat seitdem eine Debatte über Medienethik und den Druck auf Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in Norwegen ausgelöst. Der seltene öffentliche Ausbruch der Prinzessin wirft ein Schlaglicht auf die Belastungen, denen die königliche Familie durch die Medienaufmerksamkeit ausgesetzt ist. Ihr Aufruf zu verantwortungsvollem Journalismus folgt auf eine Reihe viel beachteter Berichte über ihre Angehörigen. Der durchgesickerte Post lenkt nun erneut den Fokus auf die schwierige Gratwanderung zwischen Pressefreiheit und dem Schutz privater Grenzen.

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