17 April 2026, 00:24

Polizei Viersen stoppt Raser mit 162 km/h in der 70er-Zone

Polizeiauto fährt an einer Menge vorbei, die Fahnen schwenkt und Mötchen trägt, mit einem Banner auf dem Auto, Bäumen, Gebäuden und einem bewölkten Himmel im Hintergrund, beschriftet mit "Gendarmerie de la Tour de France" unten.

Polizei Viersen stoppt Raser mit 162 km/h in der 70er-Zone

Großangelegte Kontrollen in Viersen: Polizei geht gegen Rasen und illegale Fahrzeugumbauten vor

An Karfreitag führte die Polizei in Viersen eine großflächige Aktion gegen überhöhte Geschwindigkeit und illegale Fahrzeugmodifikationen durch. Mit mehreren Streifen und Geschwindigkeitsmessungen im gesamten Kreisgebiet wurden rücksichtslose Fahrer und getunte Autos ins Visier genommen. Während die Mehrheit der Autofahrer sich an die Regeln hielt, mussten einige mit empfindlichen Strafen rechnen.

Die Beamten des Polizeikreis Viersen arbeiteten dabei eng mit benachbarten Regionen zusammen, um Raser, Protzer und illegal getunte Fahrzeuge zu überwachen. Sowohl uniformierte als auch zivil gekleidete Polizisten sowie Messfahrzeuge waren im gesamten Gebiet im Einsatz.

Ein Fahrer wurde in Nettetal-Leuth mit 162 km/h in einer 70er-Zone geblitzt. Diese extreme Geschwindigkeitsüberschreitung zog ein hohes Bußgeld, ein dreimonatiges Fahrverbot sowie die Kosten für ein Sachverständigengutachten über den Zustand seines Fahrzeugs nach sich. Ein weiteres Auto wurde beschlagnahmt, nachdem die Beamten nicht genehmigte technische Veränderungen feststellten, die einer weiteren Prüfung bedürfen.

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Im Rahmen der Aktion wurden insgesamt 199 Tempodelikte und 14 weitere Verkehrsverstöße registriert. Davon erhielten 60 Fahrer ein Knöllchen, zwei mussten ihr Führerschein für eine Zeitlang abgeben. Trotz der zahlreichen Kontrollen gab es keine Hinweise auf größere Treffen der Protzer- oder Tuning-Szene.

Die Maßnahme führte zu Bußgeldern, Fahrverboten und Fahrzeugüberprüfungen für die Regelbrecher. Der mit 162 km/h erwischte Fahrer muss neben der Strafe auch die Kosten für das Gutachten tragen. Die Behörden bestätigten, dass sich die meisten Autofahrer während der Kontrollen an die vorgeschriebenen Geschwindigkeitsbegrenzungen hielten.

Quelle