08 May 2026, 23:01

Ontarios Regierung in der Kritik wegen undurchsichtigem Flugzeug-Deal mit Bombardier

A bustling Hasty Market store in Toronto, Ontario, with cars driving on the road in front, glass walls and doors, and posters with text on the walls.

Ontarios Regierung in der Kritik wegen undurchsichtigem Flugzeug-Deal mit Bombardier

Die Regierung Ontarios steht wegen des Kaufs und anschließenden Rückverkaufs eines Bombardier-Challenger-650-Geschäftsflugzeugs in der Kritik. Für 28,9 Millionen Dollar erworben, wirft die Opposition nun Fragen zur Transparenz der Transaktion auf – insbesondere zur Eigentümerschaft während der Übergangsphase.

John Fraser, kommissarischer Vorsitzender der Liberalen, fordert Klarheit darüber, wer das Flugzeug in dieser Zeit tatsächlich besaß. Gleichzeitig drängt die Neudemokratische Partei (NDP) auf eine unabhängige Prüfung des gesamten Vorgangs. Die Regierung Ontarios hatte das Flugzeug ursprünglich für 28,9 Millionen Dollar gekauft. Aufgrund massiver öffentlicher Kritik an den Kosten und der Nutzung entschied sie sich jedoch, es wieder zu veräußern. Premierminister Doug Ford erklärte, das Flugzeug sei bereits am 22. April an Bombardier zurückgegeben worden. Spätere Unterlagen belegen jedoch, dass es noch eine Woche nach diesem Datum im Besitz der Regierung blieb.

Steve Clark, Regierungsführer im Parlament, betonte, der Verkauf sei zum gleichen Preis erfolgt wie der Kauf. Dennoch bleiben zentrale Fragen offen: Die Regierung hat bisher keine weiteren Dokumente vorgelegt, die die Eigentumsverhältnisse zwischen dem behaupteten Rückgabedatum und der tatsächlichen Übergabe aufklären. Marit Stiles, Vorsitzende der NDP, wirft der Regierung vor, wichtige Details zu verschweigen.

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Kritiker fordern nun eine Untersuchung durch den Rechnungsprüfer. Sie wollen prüfen lassen, ob der Verkauf den vorgeschriebenen Verfahren entsprach und ob die Steuerzahler einen angemessenen Gegenwert erhielten. Die Opposition besteht weiterhin auf eine unabhängige Überprüfung des gesamten Kauf- und Wiederverkaufsprozesses. Die Kontroverse um das Regierungsflugzeug zeigt weiterhin Wirkung. Während die Regierung Ontarios auf korrekte Abläufe pocht, bleibt die Opposition skeptisch – insbesondere wegen der unklaren Übergangsphase. Ob es zu einer offiziellen Untersuchung kommt, bleibt abzuwarten.

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