11 May 2026, 10:49

Neuwied zeigt Flagge: Zwei Wochen gegen Rassismus und für Solidarität

Plakat zum Internationalen Tag zur Beseitigung der Armut mit einem kreisförmigen Logo mit einer Hand in einem Lorbeerkranz, fetter weißer Schriftzug 'Internationaler Tag', hellblauem Hintergrund und weißem Rand.

Neuwied zeigt Flagge: Zwei Wochen gegen Rassismus und für Solidarität

Neuwied bereitet sich auf zwei Wochen gegen Rassismus und für Solidarität vor

Vom 16. bis 29. März finden in Neuwied die Internationalen Wochen gegen Rassismus statt – ein Programm mit Diskussionen, Filmvorführungen und Gemeinschaftsveranstaltungen, das sich gegen Diskriminierung und für den Zusammenhalt in der Gesellschaft einsetzt. Die Veranstalterinnen und Veranstalter verweisen dabei auf anhaltende Herausforderungen, etwa die Alltagsdiskriminierung von Geflüchteten und Migrant:innen.

Den Auftakt bildet am 16. März die offizielle Eröffnung am Luisenplatz. Bereits zwei Tage zuvor, am 14. März, bietet EIRENE in seinen Räumlichkeiten einen Erste-Hilfe-Kurs unter dem Motto „Erste Hilfe – Jeder kann Leben retten!“ an.

Ein besonderer Höhepunkt ist die Mahnwache am Engel der Kulturen am 21. März, die den Menschen gedenkt, die in Iran für Freiheit und Demokratie kämpfen. Einen Tag später, am 18. März, lädt der Albanisch-Islamische Kulturverein Bashkimi e.V. zum gemeinsamen Iftar-Fastenbrechen in die Sohler Weg 57 ein.

Filmabende prägen das Programm: Am 20. März zeigt das Jugendzentrum Big House den Film „Das deutsche Volk“. Am 25. März folgt im Minski im Schauburg die Dokumentation „Kein Land für niemanden – Festung Europa“, die sich kritisch mit der europäischen Grenzpolitik auseinandersetzt.

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Die Internationale Frauengruppe trifft sich am 23. März im Mehrgenerationenhaus Neuwied. Alle Veranstaltungen zielen darauf ab, den Dialog zu fördern und Vorurteile in der Gesellschaft abzubauen.

Die zweiwöchige Initiative vereint lokale Gruppen, die sich mit Bildungsangeboten und gemeinsamen Erlebnissen gegen Rassismus engagieren. Von praktischen Workshops bis zu kulturellen Begegnungen – das Programm steht allen offen. Die Organisator:innen betonen, wie wichtig gemeinsames Handeln ist, um eine inklusivere Gesellschaft zu schaffen.

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