31 March 2026, 02:15

Mönchengladbachs kommunale Gebäude: Stabile Energiebilanz, aber explodierende Kosten 2024

Stadtansicht mit Gebäuden im Vordergrund, Solarpanels auf einem Dach und einem blauen Himmel im Hintergrund.

Mönchengladbachs kommunale Gebäude: Stabile Energiebilanz, aber explodierende Kosten 2024

Energieverbrauch in Mönchengladbacher kommunalen Gebäuden 2024 stabil – doch Kosten steigen stark an

Die städtischen Gebäude in Mönchengladbach verzeichneten 2024 einen stabilen Energieverbrauch, doch die Ausgaben stiegen deutlich. Die Stadt gab 10,7 Millionen Euro für Strom, Gas und Heizöl aus – 53 Prozent mehr als im Vorjahr. Schulen blieben mit fast der Hälfte des gesamten Stromverbrauchs und über 60 Prozent des Gasbedarfs die größten Energieverbraucher.

Der Stromverbrauch in den kommunalen Liegenschaften blieb mit 13,32 Millionen Kilowattstunden (kWh) konstant. Auch der Erdgasverbrauch änderte sich nicht und lag bei 50,4 Millionen kWh. Der Heizölverbrauch normalisierte sich hingegen nach vorherigen Schwankungen und belief sich auf 6 Millionen kWh.

Der CO₂-Fußabdruck der Stadt erreichte 2024 16.643 Tonnen CO₂-Äquivalente. Um die Effizienz zu steigern, modernisierte die Verwaltung die Beleuchtungsanlagen für 850.000 Euro, wobei die Hälfte der Kosten durch eine Bundesförderung gedeckt wurde. In den vergangenen zwei Jahren wurden zudem das Energiemonitoring und -management ausgebaut.

Für die Jahre 2026 bis 2028 sind weitere Maßnahmen geplant: Veraltete Stromzähler sollen durch digitale Systeme ersetzt werden. Eine zentrale Datenplattform wird zudem Wasser- und Wärmezähler integrieren. Zusätzlich sind Heizungsmodernisierungen, Gebäudesanierungen und die Installation von Solaranlagen vorgesehen.

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Trotz stabilen Verbrauchs stiegen die Energiekosten der Stadt deutlich. Zukünftige Investitionen in digitale Messtechnik und erneuerbare Energien sollen die Ausgaben und Emissionen senken. Konkrete Pläne zu Effizienzprojekten an Schulen stehen jedoch noch aus.

Quelle