Mönchengladbach verwandelt Industriegebiet in nachhaltiges Wirtschaftszentrum
Elias KochMönchengladbach verwandelt Industriegebiet in nachhaltiges Wirtschaftszentrum
Mönchengladbach plant die Umwandlung des Industriegebiets an der Rheinstraße in ein modernes Wirtschaftszentrum. Der städtische Planungsausschuss hat ein Bebauungsplanverfahren eingeleitet, um diese Transformation zu unterstützen. Ziel des Projekts ist es, die lokale Wirtschaft zu stärken und gleichzeitig Nachhaltigkeit sowie Infrastruktur zu verbessern.
Die Initiative orientiert sich am „Nachhaltigen Gewerbeflächenkonzept“ der Stadt und der „Prioritätenliste für gewerbliche Entwicklungen“. Ein zentraler Schritt ist die Verlegung des NEW-Busbetriebshofs auf das Gelände der ehemaligen Niederrhein-Kaserne. Dadurch wird Fläche für künftige gewerbliche Nutzungen im Bereich der Rheinstraße frei.
Das Plangebiet erstreckt sich zwischen Rheinstraße, Schwalmstraße, Hofstraße und August-Monforts-Straße und grenzt an das Gelände von GE Vernova an. Das Unternehmen benötigt zusätzliche Flächen, um sein Wachstum zu unterstützen und seinen langfristigen Standort in Mönchengladbach zu sichern. Der Bebauungsplan „GE Rheinstraße“ soll den rechtlichen Rahmen für das Vorhaben schaffen.
Zudem ist ein Grün- und Freiflächenkorridor vorgesehen, der von der Schwalmstraße in Richtung Hardterbroicher Markt verlaufen soll. Diese neuen Grünflächen sollen bei Starkregen die Belastung des Kanalsystems verringern und den Hochwasserschutz verbessern.
Durch die Entwicklung sollen rund 390 bestehende Arbeitsplätze erhalten und etwa 200 neue geschaffen werden. Der Ausschuss für Planung, Bau und Stadtentwicklung beriet am Dienstag, dem 23. Juni, über den Beschluss zur Einleitung des Bebauungsplanverfahrens. Das Projekt markiert einen wichtigen Schritt in der industriellen und umweltpolitischen Strategie der Stadt.
