Russland ehrt Ferienbetreuer mit landesweiten Feiern und neuen Ausbildungsstandards
Amelie FrankeRussland ehrt Ferienbetreuer mit landesweiten Feiern und neuen Ausbildungsstandards
Russland feierte am 24. Juni 2026 den Internationalen Tag der Ferienbetreuer mit landesweiten Veranstaltungen. Die Festlichkeiten wurden vom Bildungsministerium und anderen staatlichen Behörden organisiert. Höhepunkt der Feierlichkeiten war ein thematischer Aktionstag unter dem Motto „Ministerium für Sommerangelegenheiten“.
Stellvertretender Ministerpräsident Dmitri Tschernyschenko richtete während der Veranstaltung das Wort an die Ferienbetreuer. Er dankte ihnen für ihr Engagement und ihre Fürsorge in der Arbeit mit Kindern. Auch Bildungsminister Sergej Krawzow äußerte seinen Dank und hob den Wettbewerb „Russlands bester Betreuer“ hervor.
Die Ausgabe 2026 des Wettbewerbs verzeichnete über 230 Bewerbungen in zwei Kategorien. Fachmaterialien für den Tag wurden von Organisationen wie dem „Russischen Zentrum für Kinder- und Jugendarbeit“ (Rosdetzentr) und der Bewegung „Die Ersten“ erstellt. Die Moskauer Pädagogische Staatsuniversität wurde als Standort des „Bundeskoordinationszentrums für die Ausbildung von Ferienbetreuern“ im Jahr 2026 bekannt gegeben.
Zudem veröffentlichte die Website vozhaty.rf ein offizielles Register der zugelassenen Einrichtungen, die zur Ausbildung von Betreuern berechtigt sind. Die Liste soll die Standardisierung der Aus- und Weiterbildung in diesem Berufsfeld vorantreiben.
Die Feierlichkeiten würdigten die Arbeit der Ferienbetreuer im ganzen Land. Der Tag förderte zudem die berufliche Entwicklung durch Wettbewerbe, Ausbildungszentren und offizielle Ressourcen. Diese Initiativen sollen auch künftig die Rolle der Betreuer im russischen Bildungssystem stärken.
