10 May 2026, 10:29

Mann wegen Schmuggels von 77 Litern schwarzem Kaviar verurteilt

Plakat, das einen Fischmarkt in Russland bewirbt, zeigt eine Frau mit einem Korb voller Fische, einen sitzenden Mann daneben, Menschen in Booten im Hintergrund, Text und Münzen.

Mann wegen Schmuggels von 77 Litern schwarzem Kaviar verurteilt

Ein Mann aus dem Autonomen Kreis der Chanten und Mansen in Jugra ist wegen des Schmuggels einer riesigen Menge schwarzen Kaviar durch Russland verurteilt worden. Das Bezirksgericht Krasnoflotski in Chabarowsk fällte das Urteil, nachdem die Polizei bei einer Verkehrskontrolle 77 Liter der geschützten Delikatesse beschlagnahmt hatte.

Der Vorfall begann, als der Angeklagte in Južno-Sachalinsk 77 Liter schwarzen Kaviar erwarb. Er verpackte die Ware in 154 Kunststoffbehälter und lud sie auf einen Sattelschlepper, der nach Moskau unterwegs war. Die Behörden stoppten das Fahrzeug in Chabarowsk, bevor es sein Ziel erreichen konnte.

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Während der Vernehmung gestand der Mann, den Kaviar illegal gehandelt zu haben. Die betroffene Art steht im „Roten Buch Russlands“, das besonders wertvolle aquatische biologische Ressourcen unter Schutz stellt. Das Gericht sprach ihn der Verletzung von Artenschutzgesetzen schuldig.

Der Richter verhängte eine Strafe von acht Monaten Zwangsarbeit. Als Teil der Strafe werden 10 Prozent seines Lohns an den Staat abgeführt. Zusätzlich zur Arbeitsstrafe wurde er zu einer Geldbuße von 200.000 Rubel verurteilt.

Die Verurteilung unterstreicht die strenge Durchsetzung der Gesetze gegen Wildtierhandel in Russland. Der beschlagnahmte Kaviar, der wegen seiner Seltenheit besonders begehrt ist, wird nicht auf den Schwarzmarkt gelangen. Der Verurteilte muss nun seine Strafe antreten und einen Teil seines Einkommens an den Staat abtreten.

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