Mainz baut neue Rhein-Pipeline bis 2026 für sichere Versorgung
Ab dem 11. Mai beginnen in Mainz umfangreiche Bauarbeiten für eine neue Pipeline unter dem Rhein. Das Projekt soll bis Ende August 2026 abgeschlossen sein und einen stark beschädigten Abschnitt ersetzen, der bisher nur mit provisorischen Maßnahmen instand gehalten wurde. Die Maßnahme zielt darauf ab, die Versorgungssicherheit und Entsorgung langfristig zu verbessern. Die neue Leitung wird auf einer Länge von 220 Metern von der Ingelheimer Aue nahe der Gassnerallee bis zum Kanalsystem am Mombacher Kreisel verlegt. Mit einem Durchmesser von 71 Zentimetern entsteht eine robuste Infrastruktur, die bis zu zehn Meter unter dem Flussbett verlaufen wird. Um die Haltbarkeit zu erhöhen und künftige Reparaturen zu erleichtern, erhält die Pipeline ein verstärktes Mantelrohr sowie eine zusätzliche Schutzummantelung.
Die bestehende Leitung war so stark beschädigt, dass ein kompletter Austausch unvermeidbar wurde. Die neue Trasse wird tiefer verlegt, um das Risiko weiterer Schäden zu minimieren. Für die Verlegung kommt das Verfahren des horizontalen Richtbohrens zum Einsatz, das präzise und schonend für die Umgebung ist. Mit der Fertigstellung der Pipeline Ende 2026 soll eine zuverlässigere Versorgung und Entsorgung in der Region sichergestellt werden. Die Maßnahmen reduzieren nicht nur akute Störanfälligkeiten, sondern schaffen auch die Grundlage für eine langfristig stabile Infrastruktur unter dem Rhein.






