30 March 2026, 12:20

Mae Martin und Nelly Furtado: Ein humorvoller Promiscuous-Remix, der bleibt

Ein Plakat mit dem Text "Toiletten sind geschlechtsneutral" betont die Bedeutung von Geschlecht in Toiletten.

Mae Martin und Nelly Furtado: Ein humorvoller Promiscuous-Remix, der bleibt

Eine spielerische Abwandlung eines Pop-Hits der 2000er hat die Aufmerksamkeit der ursprünglichen Künstlerin erregt. Die nicht-binäre Comedian Mae Martin schlug eine humorvolle Coverversion von Nelly Furtados Promiscuous vor – umgetauft in Promiscuous They/Them. Die Idee amüsierte Furtado selbst, die darauf mit Begeisterung reagierte.

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Martins Version würde den ikonischen Songtext mit einer persönlichen Note neu interpretieren: Statt in einem Nachtclub spielt die Szene in einer Badezimmer-Krise, komplett mit bequemen Jeans und einem Moment der Unentschlossenheit.

Der Austausch begann, als Martin scherzhaft eine genderinklusive Fassung von Promiscuous vorschlug. Ihre Vision ersetzte den ursprünglichen flirtenden Ton durch eine alltagsnahe, nachvollziehbare Situation. Furtado, bekannt für ihre Unterstützung von LGBTQ+-Künstler:innen, bezeichnete das Konzept öffentlich als charmant.

Eine offizielle Zusammenarbeit entstand daraus zwar nicht, doch der Moment unterstrich Martins Witz und Furtados Offenheit. Monate später trafen sich beide indirekt auf der Bühne der Juno Awards 2026: Martin moderierte die Veranstaltung in Hamilton, Ontario, wo Furtado in die Canadian Music Hall of Fame aufgenommen wurde. Drake leitete die Ehrung ein, und Künstler:innen wie Lido Pimienta und Alessia Cara präsentierten ein Medley ihrer größten Hits – darunter auch Promiscuous.

Die Preisverleihung verlief ohne weitere Erwähnung von Martins Cover-Idee. Weder der Scherz noch die Zeremonie schienen die öffentliche Wahrnehmung von Martins Comedy oder musikalischen Verbindungen zu verändern.

Martins humorvoller Vorschlag bleibt, was er war – ein spielerisches "Was-wäre-wenn". Furtados positive Reaktion und die Juno-Awards-Ehrung blieben getrennte Ereignisse ohne nachhaltigen Einfluss auf die Karrieren der beiden Künstlerinnen. Doch dieser kurze Moment zeigte, wie sich Popkultur durch inklusiven Humor und gegenseitigen Respekt weiterentwickelt.

Quelle