Krefelds Weg zur Klimaneutralität: 100 Gebäude starten mit Energiespar-Contracting
Julian KleinKrefelds Weg zur Klimaneutralität: 100 Gebäude starten mit Energiespar-Contracting
Krefeld hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Bis 2035 will die Stadt klimaneutral werden. Ein zentraler Baustein dieses Plans ist die Sanierung aller öffentlichen Gebäude mithilfe von Energiespar-Contracting (ESC). Die ersten Schritte sind bereits gemacht – mit dem Modellprojekt "Contracting: Zukunft bauen!" startet die Stadt in der ersten Phase mit rund 100 Gebäuden.
Für das Sanierungsvorhaben hat Krefeld seine städtischen Immobilien in zwölf Gebäudepools unterteilt. Nun wurde der erste Vertrag für eine detaillierte Analyse des ersten Gebäudepools unterzeichnet. Damit beginnt ein Prozess, der alle kommunalen Gebäude energetisch auf den neuesten Stand bringen soll.
In einem kurzen Film erläutern Rachid Jaghou, Carola Schellhorn und Lisa Modler die geplanten Maßnahmen und Vorteile des ESC-Projekts. Ihre Darstellung zeigt, wie das Modell den Energieverbrauch senkt, ohne die Kosten aus dem Ruder laufen zu lassen. Auch Christian Tiegel, ein lokaler Vertreter, betont die Vorreiterrolle Krefelds in Nordrhein-Westfalen bei der Einführung von Energiespar-Contracting.
Gemeinden, die Krefelds Ansatz übernehmen möchten, erhalten kostenlose Umsetzungsberatung und Wissensvermittlung. Weitere Informationen zu ESC und dem Projekt "Contracting: Zukunft bauen!" gibt es auf der Website der Deutschen Energie-Agentur.
Das ESC-Modell wird eine Schlüsselrolle auf Krefelds Weg zur Klimaneutralität spielen. Mit den zwölf definierten Gebäudepools und der ersten laufenden Analyse treibt die Stadt ihre Sanierungspläne voran. Das Projekt soll Maßstäbe für andere Kommunen in der Region und darüber hinaus setzen.






