Kolumbiens Stichwahl: WM-Träume und ein knapper Präsidentschaftskampf
Amelie FrankeKolumbiens Stichwahl: WM-Träume und ein knapper Präsidentschaftskampf
Die FIFA hat die Weltmeisterschaft 2030 an Spanien, Portugal und Marokko vergeben. Saudi-Arabien wird das Turnier 2034 ausrichten. Diese Entscheidungen markieren die neuesten Entwicklungen in der globalen Fußballverwaltung.
Der kolumbianische Präsidentschaftswahlkampf steuert nun auf eine Stichwahl zu. Der linksgerichtete Kandidat Iván Cepeda führte zwar früh in den Umfragen, landete jedoch bei der ersten Wahlrunde am 31. Mai nur auf dem zweiten Platz. Abelardo de la Espriella gewann diese Runde mit 43 Prozent der Stimmen.
Aktuelle Umfragen zeigen de la Espriella nun mit 52 Prozent vorne, während Cepeda bei 44 Prozent liegt. Die beiden Kandidaten treten am 21. Juni gegeneinander an.
Während seines Wahlkampfs schlug Cepeda vor, Kolumbien solle sich um die Ausrichtung einer FIFA-Weltmeisterschaft bewerben. Er bezeichnete dies als nationale Priorität. Kritiker nannten den Vorschlag einen letzten Versuch, Stimmen zu gewinnen. Kolumbien hatte sich 1986 als Gastgeber zurückgezogen – als einziges Land in der Geschichte der Turniere.
Die Gastgeber der Weltmeisterschaften 2030 und 2034 stehen nun fest. In Kolumbien wird die Stichwahl über den nächsten Präsidenten entscheiden. Cepedas WM-Vorschlag bleibt zwar Teil der Wahlkampfdebatte, hat jedoch keine offizielle Unterstützung erhalten.






