06 May 2026, 21:08

Hunderte protestieren in Halle gegen rechtsextreme Kampfsport-Akademie

A group of people holding a banner reading "Open the Borders, Save Lives, Fight Fascism" in front of a building with glass windows and a pole, with a bicycle and bag on the road.

Hunderte protestieren in Halle gegen rechtsextreme Kampfsport-Akademie

Am vergangenen Wochenende gingen in Halle Hunderte Menschen auf die Straße, um gegen die Gladiator Fight Academy zu protestieren. Das Kampfsportstudio steht im Verdacht, als Treffpunkt für rechtsextreme Netzwerke zu dienen und gewaltbereite Ideologien zu fördern.

Die Demonstration wurde von der antifaschistischen Gruppe Daumen runter organisiert und richtete sich gezielt gegen die Verbindungen des Studios zu rechtsextremen Kreisen. Die Protestierenden versammelten sich vor Halles Hauptbahnhöfen und skandierten Parolen wie „Nazis raus aus unseren Kiezen“. Im Mittelpunkt der Kritik steht die Gladiator Fight Academy, die laut Vorwürfen rechtsextreme Strukturen unterstützt. Besonders hervorgehoben wurde die Rolle von Theo Weiland, einem bekannten deutschen Kämpfer und ehemaligen Anführer der rechtsextremen Gruppe Jungsturm Erfurt, der als zentrale Figur des Studios gilt.

Die Demonstranten forderten die sofortige Schließung des Kampfsportstudios. Hintergrund ist der anhaltende Verdacht, dass die Einrichtung als Anlaufstelle für rechtsextreme Akteure fungiert und gewaltbereite Ideologien verbreitet. Die Proteste zeigen die wachsende Besorgnis über rechtsextreme Einflüsse in der Kampfsportszene. Ob die Forderungen nach einer Schließung der Gladiator Fight Academy Folgen haben werden, bleibt abzuwarten. Die Behörden stehen nun vor der Frage, wie mit den Vorwürfen umgegangen wird.

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