06 May 2026, 22:16

CDU fordert mehr Bürgerbeteiligung bei der Entwicklung des Weyersberg-Viertels

Stadtstraße mit Fußgängern, darunter einige mit Kinderwagen, gesäumt von Gebäuden, Bäumen, Topfpflanzen, Schildern und Fahrzeugen unter einem bewölkten Himmel.

CDU fordert mehr Bürgerbeteiligung bei der Entwicklung des Weyersberg-Viertels

Die CDU-Fraktion im Wiesbadener Stadtrat drängt auf eine stärkere Einbindung der Öffentlichkeit in die Planungen für die städtebauliche Entwicklung des Weyersberg-Viertels. Die Parteiführung wirft der Stadtverwaltung vor, die Bürger über den Bürgerbeteiligungbeirat nicht ausreichend einzubinden. Nun fordert sie klare Schritte, um sicherzustellen, dass alle Stimmen gehört werden, bevor Entscheidungen getroffen werden.

Daniel Flemm, Vorsitzender der CDU-Fraktion, betonte, dass der Bürgerbeteiligungbeirat die Diskussionen über die Zukunft des Weyersberg-Viertels führen sollte. Er argumentierte, der Beirat biete den richtigen Rahmen für eine strukturierte Bürgerbeteiligung. Lukas Schrumpf, der planungspolitische Sprecher der CDU, warf der Verwaltung jedoch vor, den Beirat durch das Auslassen eines einführenden Workshops zu umgehen.

Die Partei warnte zudem davor, dass der Prozess von einigen lautstarken Gruppen dominiert werden könnte. Carsten Becker, Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung, unterstrich die Notwendigkeit, die Interessen der Anwohner mit den Belangen der gesamten Gemeinschaft in Einklang zu bringen. Er mahnte, dass die Debatte ohne sorgfältige Steuerung insulär und einseitig werden könnte.

Um diese Bedenken auszuräumen, fordert die CDU ein transparentes und inklusives Vorgehen. Die Fraktion erwartet, dass die Verwaltung auf der nächsten Sitzung des Beirats am 15. August einen detaillierten Plan vorlegt. Dieser muss die Beteiligungsinstrumente, Formate und einen klaren Zeitplan umfassen, um eine faire und repräsentative Einbindung aller Beteiligten zu gewährleisten.

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Die Forderungen der CDU zielen auf konkrete Maßnahmen vor der Sitzung am 15. August ab. Die Verwaltung müsse darlegen, wie sie die Öffentlichkeit einbeziehen und verhindern wolle, dass der Prozess von begrenzten Perspektiven geprägt wird. Ohne diese Schritte, so die Warnung der Partei, drohe die Debatte um die Weyersberg-Entwicklung an Glaubwürdigkeit und öffentlichem Vertrauen zu verlieren.

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