Hofmanns spektakulärer Scherentreffer krönt sich zum Tor des Monats
Philipp Hofmanns spektakulärer Scherentreffer ist zum Tor des Monats Januar gekürt worden. Der Stürmer des VfL Bochum sicherte sich die Auszeichnung, nachdem er in einem knappen Bundesliga-Duell gegen den FC St. Pauli mit einem entscheidenden Treffer den Sieg perfekt gemacht hatte. Sein akrobatischer Abschluss erhielt fast 30 Prozent der Zuschauerstimmen und setzte sich damit gegen Konkurrenz durch – darunter Karolina Lea Vilhjalmsdóttir von Bayer Leverkusen.
Das Siegtor fiel am 25. Februar 2025 im Bochumer Ruhrstadion. Moritz Broschinski bereitete die Aktion vor und flankte präzise von der rechten Seite in den Strafraum des FC St. Pauli. Hofmann, etwa fünf Meter vom Tor entfernt, führte eine Scherenbewegung in der Luft aus und traf den Ball mit Hacke und Fuß – der Ball landete unhaltbar im Netz.
Der Treffer war entscheidend: Er besiegelte den 1:0-Sieg gegen einen direkten Abstiegsrivalen. Zudem war es das achte Mal, dass der VfL Bochum den monatlichen Preis gewann – der erste Preisträger des Vereins war Werner Balte im Juni 1971.
Seit den 2010er-Jahren erleben Scherentreffer eine wachsende Beliebtheit und sind immer häufiger unter den Nominierten für die Auszeichnung vertreten. Hofmanns Tor führt diese Entwicklung fort und zeigt Klasse und Timing in einem druckvollen Moment.
Sein Treffer brachte Bochum nicht nur drei wichtige Punkte, sondern festigte auch seinen Platz in der Geschichte des Preises. Der Erfolg unterstreicht zudem die besondere Bilanz des VfL als einer der wenigen Vereine, die die Auszeichnung über mehrere Jahrzehnte hinweg errungen haben. Hofmanns Tor geht nun als erstes Tor des Monats des Jahres 2025 in die Annalen ein.






